"Financial Peacebuilding" - Impacts of the Nepalese conflict on the financialsector and its potential for peacebuilding

Joras, Ulrike

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/2445/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: Swisspeace
Schriftenreihe: Working papers // Swiss Peace
Bandnummer: 2008, 3
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 06.01.2011
Originalveröffentlichung: http://www.swisspeace.ch/typo3/fileadmin/user_upload/pdf/Working_Paper/WP_3_08.pdf (2008)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.40 (Innere Beziehungen des Staates: Allgemeines), 89.76 (Friedensforschung, Konfliktforschung), 89.30 (Politische Systeme: Allgemeines)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

The financial sector is assumed to have a catalyst role for economic development. The provision of financial services, such as banking services, can directly contribute to poverty reduction and economic growth. It enables people to better manage their risks and facilitates investments. The importance of an adequate financial service provision has also been recognised for post-conflict peacebuilding and reconstruction. So far, research undertaken in this field has mostly explored the role of microfinance institutions in post-conflict peacebuilding and the structural pre-conditions necessary for the recovery of a depleted financial sector. Little attention has been paid to the role of (local) private commercial banks in peacebuilding – particularly in those countries where the financial infrastructure was affected by a conflict but remained functional. This working paper looks at options of how the local financial sector may contribute to post-conflict peacebuilding, taking the specific example of Nepal. It differentiates between private commercial banks, governmental commercial banks and microfinance institutions and explores how these institutions were affected by the violent conflict in Nepal, how they responded to challenges, and discusses options as well as limitations for financial sector engagement in peacebuidling.

Kurzfassung auf Deutsch:

Der Finanzsektor hat eine Katalysatorfunktion für wirtschaftliche Entwicklung. Finanzielle Infrastruktur kann direkt zu Armutsreduktion und wirtschaftlichem Wachstum beitragen. Sie ermöglicht es der Bevölkerung, Risiken besser zu managen und Investitionen zu realisieren. Die Bedeutung von finanzieller Infrastruktur ist auch für Wiederaufbau und Friedensförderung erkannt worden. Bislang hat sich die Forschung in diesem Gebiet hauptsächlich mit Mikrofinanzinstitutionen auseinandergesetzt, sowie mit den notwendigen strukturellen Rahmenbedingungen für den Wiederaufbau von zerstörter finanzieller Infrastruktur. Kaum betrachtet wurde hingegen, welche Rolle der (lokale) private, kommerzielle Finanzsektor für Wiederaufbau und Friedensförderung spielen kann - insbesondere in Ländern, in denen der Finanzsektor zwar von einem gewaltsamen Konflikt betroffen, aber noch funktionstüchtig ist. Dieses Working Paper beschäftigt sich mit möglichen Beiträgen des lokalen Finanzsektors zum Wiederaufbau in Nepal. In der Studie werden private kommerzielle Banken, staatliche kommerzielle Banken und Mikrofinanzinstitutionen unterschieden. Es wird dargelegt, wie die verschiedenen Institutionen durch den Konflikt in Nepal beeinträchtigt wurden; welche Massnahmen ergriffen wurden, um mit den negativen Effekten des Konflikts umzugehen; und was die Möglichkeiten und Grenzen eines Beitrags des Finanzsektors zur Friedensförderung sein könnten.


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