Fremdenfeindliche Gewalt in Südafrika : Das Scheitern der „Regenbogennation“?

Werner, Benjamin

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/3345/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: AKUF - Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung
Schriftenreihe: AKUF-Analysen
Bandnummer: 2008, 1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 25.09.2011
Originalveröffentlichung: http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Ipw/Akuf/publ/AKUF-Analysen-01.pdf (2008)
SWD-Schlagwörter: Südafrika , Fremdenfeindlichkeit , Gewalt
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.50 (Politische Prozesse: Allgemeines), 89.21 (Faschismus)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Seit Mitte Mai 2008 sind durch eine fremdenfeindliche Gewaltwelle in Südafrika 62 Menschen ums Leben gekommen, mehr als 1.000 verletzt sowie geschätzte 500 Unterkünfte zerstört worden. In Folge der Unruhen flohen zwischen 30.000 und 50.000 Immigranten, die meisten aus Simbabwe und Mosambik, zurück in ihre Heimatländer. Schätzungsweise 50.000 weitere suchten in Notunterkünften Schutz. In Südafrika und international wurden die Ausschreitungen mit Überraschung aufgenommen. Schließlich hatte sich das Land nach dem Regimewechsel 1994 als „Rainbow Nation“ definiert und seine Vielfalt als positiv begriffen. Nichtsdestoweniger gab es seit geraumer Zeit Anzeichen für eine massive Fremdenfeindlichkeit in Südafrika – Anzeichen, die von Politik und Öffentlichkeit lange nicht wahrgenommen oder bagatellisiert worden sind.


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