Raum und Gewalt : Eine geo-ethnologische Analyse der Pariser Banlieus

Mancheno, Tania

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2012/3524/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: AKUF - Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung
Schriftenreihe: Arbeitspapiere // Universität Hamburg, IPW, Forschungsstelle Kriege, Rüstung und Entwicklung
Bandnummer: 2011, 2
ISBN: 1432-8283
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2012
Publikationsdatum: 06.02.2012
Originalveröffentlichung: http://www.sozialwiss.uni-hamburg.de/publish/Ipw/Akuf/publ/AP2011-2.pdf (2012)
SWD-Schlagwörter: Ghetto , Aufstand , Ethnologie
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 71.81 (Sozialhilfe), 71.14 (Städtische Gesellschaft), 71.52 (Kulturelle Prozesse), 89.58 (Politische Gewalt)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Im November 2005 löste ein Aufstand in den Banlieues von Paris den Ausnahmezustand in Frankreich aus. Der Tod zweier algerischer Jugendlicher, die bei einer Verfolgung durch die Polizei ums Leben kamen, brachte eine Welle von Protesten und eine Gewaltspirale mit sich, durch die der bisherige Umgang mit dem Thema Integration der ehemaligen Kolonialmacht in Frage gestellt wurde. Durch eine Rekonstruktion der Biographie des Ortes soll in dieser Arbeit die historische Bedeutung der Aufstände in den Pariser Banlieues analysiert werden, um nach den sozialen Spannungen im Raum zu fragen. Mittels einer geo-ethnologischen Betrachtung der Stadt Paris wird die Rolle des Raumes für die Gewaltprozesse erklärt werden. Mit Rekurs auf Pierre Bourdieus Theorie des Feldes wird der Pariser Raum als Ergebnis und gleichzeitig als Grund einer sozial konstruierten Ordnung verstanden. Eine geschichtliche Rekonstruktion der Architektur der Stadt erweist sich als besonders wertvoll, wenn gesellschaftliche Zusammenhänge kritisch analysiert und real-utopische Veränderungen formuliert und vorgeschlagen werden sollen. Diese Arbeit ist das Ergebnis einer Forschung über die Pariser Banlieues, die im Rahmen der interdisziplinären Forschungsgruppe „Stadt und Gewalt“ der Arbeitsgemeinschaft Kriegsursachenforschung der Universität Hamburg (AKUF, 2004-2008) unternommen wurde. Das Vorhaben der Forschungsgruppe lag in der Verknüpfung von Stadt und Krieg. Dafür wurden theoretische Reflektionen angestrebt, welche die Anwendung des „Hamburger Ansatzes“ auf das Forschungsfeld der Stadt ermöglichen. Städtische Gewalt wurde unter den theoretischen Annahmen dieses Ansatzes analysiert.


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