Ankommen in Frankfurt : Orientierungskurse als kommunales Angebot für Neuzuwanderer

Büttner, Christian ; Kunz, Thomas ; Nagel, Helga

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2007/185/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: HSFK-Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Schriftenreihe: HSFK-Report
Bandnummer: 2004,08
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 19.12.2007
SWD-Schlagwörter: Soziale Integration , Frankfurt <Main>
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 71.52 (Kulturelle Prozesse), 88.60 (Politische Maßnahmen), 88.13 (Kommunalverwaltung)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Sich in einer fremden Stadt zurechtzufinden, ist nicht leicht. Vor allem sprachliche Barrieren können auf lange Zeit unüberwindliche Hindernisse darstellen. Parallelgesellschaften und die mit diesen verbundenen Befürchtungen und Konflikte haben nicht zuletzt darin ihre Ursache. Zur Frage, wie Integration von Beginn an gefördert werden kann, hatte die HSFK die wissenschaftliche Begleitung eines Projektes übernommen, das das Amt für multikulturelle Angelegenheiten (AmkA) der Stadt Frankfurt im Jahr 2000 auf den Weg gebracht hat: muttersprachliche Orientierungskurse für Zuwanderer, die dauerhaft in der Mainmetropole wohnen wollen und eine Aufenthaltserlaubnis erhalten haben. Diese Kurse sind mit dem Besuch von Sprachkursen gekoppelt, welche speziell auf Neuzuwanderer zugeschnitten sind. Schon seit 1989 entwickelt das AmkA städtische Dienstleistungen für Migranten, aber auch für alteingesessene Bürger Frankfurts und versucht, Projekte zur Förderung einer multikulturellen Stadtgesellschaft zu realisieren. Mit dem Angebot von muttersprachlich gehaltenen Orientierungskursen haben die Verantwortlichen absolutes Neuland betreten. Ein offenes Curriculum ermöglicht es den Kursleitern, die Kurse selbst flexibel weiterzuentwickeln. Die Autoren stellen in dem vorliegenden Report die wesentlichen Erfahrungen und Zusammenhänge über die Arbeit des Projekts vor. Sie haben eine Auswahl an Kursleitern und Migranten interviewt, um herauszufinden, wie das Angebot bisher erlebt wurde. Im Fokus stehen dabei sowohl die Pluspunkte, wie das Projekt die Integration der Migranten gefördert hat, als auch die neuralgischen Punkte, an denen Integration oftmals noch scheitern kann.


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