Office versus policy motives in portfolio allocation : the case of junior ministers

Manow, Philip ; Zorn, Hendrik

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2007/75/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: MPIfG - Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
Schriftenreihe: MPIFG discussion paper
Bandnummer: 2004,09
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2004
Publikationsdatum: 23.11.2007
Freie Schlagwörter (Deutsch): Politische Systeme
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.30 (Politische Systeme: Allgemeines)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

Why junior ministers? What function do they serve? Two explanations dominate the literature. Both focus on the role of junior ministers in coalition formation and coalition management. One approach sees junior ministers as instruments for controlling policy, the other as a means to solve or ease distributive conflict among coalition partners. As of yet, the literature lacks a discussion about when the two interpretations lead to similar empirical predictions and when they lead to different ones. The paper claims that different patterns of portfolio distribution can inform us about the underlying policy or office motives of the partners of a coalition government. Analyzing a rich data set on 11 countries from 1949 to 2004, the paper identifies a group of countries in which portfolio allocation shared a pattern best explained by office-seeking behavior, whereas in another group of countries portfolio allocation is better explained as the result of policy-seeking behavior.

Kurzfassung auf Deutsch:

Was ist die Rolle von Juniorministern in Koalitionsregierungen? Insbesondere zwei Interpretationen finden sich in der Literatur, ohne dass bisher diese Deutungen zueinander in Beziehung gesetzt und auf übereinstimmende oder differierende Vorhersagen überprüft worden wären. Der erste Erklärungsansatz sieht Juniorminister als Mittel der Policy-Kontrolle und verweist auf das häufige Muster parteipolitisch wechselseitiger Besetzung von Minister- und Juniorminister- oder Staatssekretärposten. Innerhalb von Koalitionsregierungen haben Juniorminister der einen Partei dann die Aufgabe, die Ministerin einer anderen Partei zu überwachen. Der zweite Ansatz sieht diese Regierungspositionen weitgehend ohne eigenständige Policy-Funktion lediglich als Verteilungsmasse bei der Aufteilung politischer Pfründen zwischen Partnern einer Koalition. In dem Papier wird der Bereich identifiziert, in dem beide Erklärungsansätze zu unterschiedlichen empirischen Vorhersagen kommen. Die Überprüfung dieser Hypothesen an einem großen Datensatz über Koalitionsregierungen in 11 Ländern von 1949 bis 2004 identifiziert eine Gruppe von Ländern, in denen die Parteien tatsächlich eher "postenorientiert" handeln, während in einer anderen Gruppe von Ländern Parteien offensichtlich eher "policy-orientiert" sind.


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