Why do companies relocate? : The German discourse on relocation

Piotti, Geny

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2008/371/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: MPIfG - Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
Schriftenreihe: MPIFG discussion paper
Bandnummer: 2007,14
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 22.02.2008
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 82.35 ()
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

The paper examines the role of discourse in supporting firm's decisions to relocate and how main actors influence such discourse. If there is uncertainty about the general functioning of the economy, discourse is the place where ideas and paradigms, and possible options of behavior, are created. Since interests are not given a priori but are socially constructed, discourse contributes to their definition by selecting, amplifying and legitimizing arguments and causal relationships between the functioning of the market and individual behavior. Some surveys of German companies show that while relocation is increasing, the advantages for firms are less clear than expected. The main argument of the paper is that the public debate in German newspapers and the business press since the 1990s could have influenced the processes of decision-making over relocation by amplifying the disadvantages of remaining in Germany and neglecting the conflicts and additional costs arising for companies by relocating their production activities.

Kurzfassung auf Deutsch:

Das Paper beschäftigt sich mit der Rolle des Diskurses und dessen Hauptprotagonisten bei der Förderung von Entscheidungen über Betriebsverlagerungen. Wenn die Wirtschaftsbedingungen ungewiss sind, ist der Diskurs ein "Ort", an dem Ideen und Paradigmen sowie mögliche Handlungsoptionen "kreiert" werden. Da Interessen nicht als gegeben angenommen werden können, sondern vielmehr als "sozial konstruiert" betrachtet werden sollten, trägt der Diskurs zur Definition der Interessen von Akteuren bei, indem er Argumente und Kausalbeziehungen zwischen dem Funktionieren des Marktes und dem individuellen Handeln auswählt, verstärkt bzw. legitimiert. Einige Umfragen in deutschen Unternehmen zeigen, dass die Vorteile für Firmen nicht so eindeutig sind, obwohl die Anzahl der Produktionsverlagerungen wächst. Das Paper argumentiert, dass die öffentliche Debatte in deutschen Zeitungen und Businessmagazinen seit den 1990er-Jahren die Entscheidungsprozesse über Produktionsverlagerungen beeinflusst haben könnte, indem die Nachteile der Produktion in Deutschland stark betont sowie potenzielle Konflikte und zusätzliche Kosten ausgeblendet wurden, die für die Firmen bei der Produktionsverlagerung zusätzlich entstehen.


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