Sparfähigkeit und Vorsorge gegenüber sozialen Risiken bei Selbständigen : einige Informationen auf der Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 1998

Fachinger, Uwe

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2008/409/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: ZeS - Zentrum für Sozialpolitik
Schriftenreihe: ZeS-Arbeitspapier // Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen
Bandnummer: 2002,01
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 10.03.2008
SWD-Schlagwörter: Soziale Sicherheit , Selbständiger
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie
BK - Basisklassifikation: 71.85 (Soziale Sicherheit)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

as Ziel des Beitrages liegt in der Analyse der Sparfähigkeit und spezifischer Vorsorgeformen von Personen bzw. Haushalten, deren Einkommen überwiegend aus einer selbständigen Erwerbstätigkeit erzielt wird. Zur Charakterisierung der Sparfähigkeit werden Informationen über die Einkünfte und die Vermögensbestände von Haushalten mit einer selbständig erwerbstätigen Bezugsperson ermittelt, bei deren Beurteilung auch der Haushaltstyp bzw. die spezifische Haushaltssituation berücksichtigt wird. Dies geschieht auf der Grundlage eines scientific use files der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe des Statistischen Bundesamtes aus dem Jahre 1998. Als Resultat zeigt sich auf der Grundlage der Querschnittanalyse cum grano salis, daß sich die Sparfähigkeit der Selbständigen im Durchschnitt nicht wesentlich von der der abhängig Beschäftigten unterscheidet. Weiterhin wird deutlich, daß die EVS "98 nur sehr eingeschränkt zur Analyse der Risikovorsorge privater Haushalte gegenüber sozialen Risiken geeignet ist. Es können dennoch Indizien ermittelt werden, die darauf hinweisen, daß die Gruppe der Selbständigen sehr heterogen im Hinblick auf die Vorsorge gegenüber einem Einkommensausfall und / oder einer zusätzlichen Belastung durch den Eintritt eines allgemeinen Lebensrisikos ist. So sind annähernd alle Personen in einer Kranken- und damit auch in der Pflegeversicherung abgesichert und rund 84,7 vH der Selbständigen verfügen über eine Altersvorsorge im engeren Sinne. Zu bedenken ist ferner, daß die Möglichkeit einer Absicherung durch eine Institution der Sozialversicherung oder durch ein privatwirtschaftliches Unternehmen gegenüber einer Phase des Einkommensausfalls infolge fehlender Aufträge oder gegenüber einer Insolvenz nicht existiert.

Kurzfassung auf Englisch:

The aim of the paper is to analyse the ability of persons or households, with earnings mainly out of independent work, to save money and to look on the specific kind of provisions they have made against so called social risks. To characterise the ability to save, the income and wealth distribution of households with a self−employed head are determined. For this and for judging the type of the household or the household situation has to be taken into account. This is to be done on the basis of a scientific use file of the Income and Expenditure Survey (IES ’98) of the Federal Statistical Office Germany of the year 1998. The result on the basis of the cross section analysis is cum grano salis, that on average the ability of households with a self−employed head to save money does not much differs from that of the households with employed heads. Furthermore it becomes obvious, that the IES ’98 is only partly suitable to analyse the provisions of private households against social risks. Nevertheless it is possible to gain some evidence on the heterogeneity of the group of self−employed households concerning the provisions against a loss of income and / or an additional financial burden in consequence of the occurrence of a general risk of life. So nearly all persons do have a health insurance, a long term care insurance, and around 84.7 % have an old age security. Further it has to be taken into account, that the possibility of provision against a phase without income due to the lack of orders or against insolvency does not exist.


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