Die russischen Rentner in den 90er Jahren : Einkommen, Lebensweise und Strategien der Armutsbewältigung

Tchernina, Natalia

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2008/424/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: ZeS - Zentrum für Sozialpolitik
Schriftenreihe: ZeS-Arbeitspapier // Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen
Bandnummer: 2001,10
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2001
Publikationsdatum: 11.03.2008
SWD-Schlagwörter: Armut , Russland
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie
BK - Basisklassifikation: 71.68 (Sozial Schwache), 71.85 (Soziale Sicherheit), 15.74 (Russland)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Dieses Arbeitspapier ist die Fortsetzung des Forschungsprojekts "Soziale Exklusion in der Transformationsgesellschaft" (Social exclusion in transitional society), das unter Förderung der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) durchgeführt worden ist. Auf Anregung von Prof. Dr. Winfried Schmähl habe ich danach die soziale Exklusion von Rentnern untersucht, die unter den Opfern der Transformationsprozesse besonders benachteiligt sind. Für seine wertvollen Hinweise und die Förderung meiner Arbeit sei Herrn Professor Schmähl hier gedankt. Die russischen Rentner unternehmen vielfältige Anstrengungen im Rahmen der Hauswirtschaft, um zu überleben. Für seine hochqualifizierten Bemühungen, Daten über die Typen von Adaptionsstrategien zu beschaffen, danke ich Herrn Mikhael Tchetchelniski (Universität Oldenburg). Dem Vizegouverneur der Oblast Novosibirsk, Professor Viktor Suslov, und der Vizepräsidentin des regionalen Komitees für sozialen Schutz der Bevölkerung, Frau Natalia Krasnova, danke ich für ihre Förderung bei der Beschreibung der gegenwärtigen Maßnahmen der Sozialpolitik auf regionalem Niveau. Meinem Vater, Dr. Vladimir Sawinych, sei für die regionale Presseschau gedankt. Für schriftliche Korrekturen danke ich, was den deutschen Text angeht, der Leiterin des Fremdsprachenzentrums in Bremen, Frau Sabine Langhorst und der Mitarbeiterin der Universität Bremen, Zentrum für Sozialpolitik, Frau Gabriele Stöhr. Meinen Gutachtern Dr. Irene Dingeldey und PD Dr. Karl Hinrichs danke ich für ihre konstruktive Kritik und Hinweise. Daß die Arbeit in dieser Form als ZeS-Arbeitspapier erscheinen kann, verdanke ich der wissenschaftlichen Mitarbeiterin von Herrn Prof. Schmähl, Frau Angelika Oelschläger, die meinen vorläufigen Text verbessert und die Veröffentlichung betreut hat. Die Rentner bilden eine soziale Schicht der russischen Gesellschaft, die häufiger als andere Bevölkerungsgruppen mit Armut in Berührung kommt. Sie gehören zu den einkommensschwachen Menschen in der Russischen Föderation, und ein großer Teil von ihnen ist - insbesondere in den ländlichen Gebieten - über viele Jahre verarmt. Diese Situation ist das Ergebnis eines schwachen sozialen Sicherungssystems. Um ihre Armut zu bewältigen, nutzen die meisten russischen Rentner daher traditionelle Lebensmodelle, wie insbesondere das Modell der Hauswirtschaft und der Familiennetzwerke, deren Stellenwert in den Informationen der offiziellen Statistik allerdings nicht zum Ausdruck kommt. Zur näheren Untersuchung der Überlebensstrategien von Rentnern in der Russischen Föderation konnten in diesem Beitrag erstmals Informationen aus dem "The Russian Longitudinal Monitoring Survey" (RLMS) ausgewertet werden. Aus den Daten dieser Stichprobenerhebung der Bevölkerung Rußlands wurden verschiedene Aspekte der Familiensituation für drei Kategorien von Rentnerhaushalten (Rentnerehepaare, alleinstehende Rentner und arme Rentnerehepaare) ermittelt und bearbeitet. Auf der deskriptiven Ebene wird ein reichhaltiges Material zur Einkommenssituation von Rentnern dargeboten, das sicherlich für die Ausarbeitung einer wirkungsvollen Sozialpolitik, insbesondere für die staatliche Organisierung der verschiedenen Beihilfearten und Sozialfürsorgeleistungen, für die Rentner in der Russischen Föderation von Interesse wäre. Im Schlusskapitel werden sowohl gegenwärtige Maßnahmen der Sozialpolitik in der Russischen Föderation als auch regionale Sozialfürsorgeprogramme präsentiert.


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