The social embeddedness of consumption - towards the relationship of income and expenditures over time in Germany

Bögenhold, Dieter ; Fachinger, Uwe

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2008/449/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: ZeS - Zentrum für Sozialpolitik
Schriftenreihe: ZeS-Arbeitspapier // Zentrum für Sozialpolitik, Universität Bremen
Bandnummer: 2000,06
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 18.03.2008
DDC-Sachgruppe: Sozialwissenschaften, Soziologie
BK - Basisklassifikation: 83.11 (Mikroökonomie)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Ausgaben und deren Veränderung im Zeitablauf sind Ausdruck des Lebensstandards von Individuen, Haushalten und der Gesellschaft, in der diese leben. Dennoch bezog sich die soziologische und ökonomische Analyse eher auf die Güterproduktion denn auf deren Konsum, und Einkommen wurde als ein Maß zur Beschreibung der (ökonomischen) Wohlfahrt verwendet. Andererseits dienen die Ausgaben als Maß zur Beschreibung und Abschätzung der Partizipation von Haushalten an der Wohlfahrt einer Gesellschaft. Und darin liegt das Interesse am Verhältnis zwischen Einkommen und Ausgaben begründet. Es wird häufig unterstellt, daß Ausgaben und Einkommen zwei Seiten derselben Medaille darstellen, die als "soziale Ungleichheit!" bezeichnet wird. Diese Annahme impliziert eine Beziehung zwischen den beiden Maßzahlen zur Beschreibung der Wohlfahrtsungleichheit. Die empirische Analyse basiert auf den Einkommens- und Verbrauchsstichproben (EVS) der Jahre 1973, 1978, 1983, 1988 und 1993 für Westdeutschland. Bei den EVS handelt es sich um repräsentative Querschnitterhebungen, die vom Statistischen Bundesamt durchgeführt werden. Auf der Grundlage dieser Daten wird versucht, Aussagen über die Beziehung zwischen Einkommen und Ausgaben zu treffen. Es werden vornehmlich Methoden der deskriptiven Statistik verwendet, um Alters-, Kohorten- und Periodeneffekte isolieren zu können. Weiterhin ermöglicht die Verbindung der einzelnen EVS die Verwendung induktiver statistischer Methoden. Die Ergebnisse zeigen, daß Einkommen und Ausgaben nicht in einem festen Verhältnis zueinander stehen. Je höher die Einkommen sind, desto offener ist der Zusammenhang zur konkreten Ausgabenstruktur. Insgesamt betrachtet bedeutet dies, daß die soziale Organisation des Konsums für sich genommen als Forschungsgegenstand zur Erlangung von Informationen über den Lebensstandard von Individuen und Haushalten mit berücksichtigt werden muß.


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