Wer regiert wie? Für eine äquivalenzfunktionalistische Beobachtung von Governance in Räumen begrenzter Staatlichkeit

Draude, Anke

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2008/467/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: SFB 700 FU Berlin
Schriftenreihe: SFB-Governance working paper series
Bandnummer: 2007,02
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 26.07.2008
DDC-Sachgruppe: Politik
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Der Artikel problematisiert die Übertragbarkeit des westlichen Governance-Konzepts auf Räume außerhalb der OECD-Welt. Ziel ist es, einen Forschungsansatz zu entwickeln, der diesen Räumen angemessenen ist. Zu diesem Zweck werden zunächst eurozentrische Prämissen im Governance-Konzept sichtbar gemacht. Hier geht es um die zentrale Dichotomie zwischen staatlichen und gesellschaftlichen Akteuren. Die Allgegenwart dieser Unterscheidung wird anschließend mit Hilfe der (de-)konstruktivistischen Erkenntnistheorien Foucaults, Luhmanns und Derridas erklärt. Ausgehend von einem zwar unumgänglichen, aber in seinem Ausmaß variablen Eurozentrismus skizziert die Autorin schließlich eine äquivalenzfunktionalistische Governance-Forschung, die nach der Art und Weise einer Leistung, nach dem „Wie“ und dem „Wer“, fragt. So werden europäische Dichotomien in Bezug auf die Akteure und die Handlungsmodi von Governance vermieden.

Kurzfassung auf Englisch:

This article problematises the idea of the western concept of governance being applied to areas outside the OECD world. The aim of this article is to develop a research approach which is appropriate for these areas. To this end the article first of all casts light on Eurocentric premises of the concept of governance. It deals with the central dichotomy between state and private actors. The omnipresence of this differentiation is then explained with the help of Foucault‘s, Luhmann‘s and Derrida‘s (de-)constructivist theories. From the viewpoint that Eurocentrism is inevitable, but that it has a varying degree of influence on the observer, the author then outlines an equivalence functionalist approach to governance research, which poses questions about the nature of a task performed, about the “way” in which it is performed and by “whom”. In this way, European dichotomies with regard to actors and modes of action in governance can be avoided.


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