Europäische Integration von unten? Mittel- und osteuropäische Migranten in Deutschland und die Rolle transnationaler Netzwerke im EU-Erweiterungsprozess

Dietz, Barbara

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2008/804/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: FOROST Forschungsverbund Ost- und Südosteuropa
Schriftenreihe: Forost-Arbeitspapier
Bandnummer: 34
ISBN: 3-9809781-8-4
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 20.08.2008
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.59 (Politische Prozesse: Sonstiges), 89.42 (Staat und Bürger), 89.73 (Europapolitik, Europäische Union)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

In seiner zweiten Forschungsphase befasste sich der Forschungsverbund Ost- und Südosteuropa mit dem Dachthema “Die Integration des östlichen Europa zwischen Anspruch und Wirklichkeit”. Es beleuchtet aus der Perspektive verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen den Prozess, wie die Mitgliedsstaaten der erweiterten EU auf der Basis eines sich immer stärker annähernden Rechts- und Wirtschaftssystems die europäische Gemeinsamkeit entwickeln und gleichzeitig ihre nationalen Besonderheiten bewahren und wechselseitig respektieren können. Ein wichtiger Aspekt der Osterweiterung war die Freizügigkeit, das heißt die Möglichkeit von EU-Bürgern, in jedem anderen Staat der Union zu leben und zu arbeiten. Dies ist der Ausgangspunkt der folgenden Arbeit, die sich mit den Fragen beschäftigt, welche Migranten seit dem Ende der achtziger Jahre aus Mittel- und Osteuropa nach Deutschland kamen, wie sie sich in den Arbeitsmarkt integrieren und wie sich ihre Beziehung zu ihren Heimatländern gestaltet. In Deutschland ist die Zuwanderung und Integration von Ausländern seit Jahren ein Thema von hoher wirtschafts- und gesellschaftspolitischer Relevanz. In der wissenschaftlichen Debatte herrscht trotz konträrer Standpunkte im Hinblick auf mögliche Politikoptionen Konsens darüber, dass Migrations- und Integrationspolitik nur auf der Basis fundierter Kenntnisse zum Migrationshintergrund und zu den Lebens- und Arbeitskontexten der ausländischen Arbeitnehmern gestaltet werden kann. Die folgende Arbeit stellt fundierte Informationen über die demographische und soziale Situation der mittel- und osteuropäischen Zuwanderer in Deutschland bereit und untersucht, wie sich ihre Arbeitsbedingungen in Deutschland gestalten und wie sich die Beziehungen zu ihren Heimatländern entwickeln, wenn sie sich in Deutschland aufhalten. Im Hinblick auf die wichtige Rolle, die Migrations- und Integrationsfragen für Deutschland und das erweiterte Europa spielen, ist die vorliegende Arbeit nicht nur für die wissenschaftliche Diskussion von Interesse, sondern auch für politische Entscheidungsträger.


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