1968 – die unverstandene Weichenstellung

Bollinger, Stefan

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2008/807/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Schriftenreihe: Texte // Rosa-Luxemburg-Stiftung
Bandnummer: 44
ISBN: 978-3-320-02138-2
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 15.08.2008
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.29 (Politische Richtungen: Sonstiges), 89.62 (Politische Bewegungen)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Das Jahr ‘68 ist zwar von Deutungen und Deutern okkupiert, das Phänomen 1968 sei jedoch erledigt, die Akteure erwachsen und geläutert. Bestenfalls tauge das Jahr ‘68 zur Erinnerung und eigentlich zur Abschreckung, wohin auch im Westen Utopien führen können – zu Gewalt und Terror. Im Osten kannte man es seit 1917 ja sowieso nicht anders. Also gilt es, die Erinnerung an dieses Jahr und seine Nah- wie Fernwirkungen zu historisieren, vielleicht zu verklären oder zu dämonisieren. Oder kann dieses Jahr für emanzipatorische Ansätze neu begutachtet werden? Muß genauer nach Ursachen und Wirkungen gefragt werden, und könnte sich herausstellen, dass die kulturellen Brüche, die Entkrampfung der westlichen Gesellschaften und die Entsozialisierung der Linken und des Ostens nur die Oberfläche tiefergehender Prozesse abgaben, die ganz andere, zunächst neoliberale Antworten fanden und ihre emanzipatorische, sozialistische Antwort bislang noch nicht gefunden haben?


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