Münchner Sicherheitskonferenz - Der Gipfel der Hybris : Die NATO auf Kollisionskurs mit dem Rest der Welt

Wagner, Jürgen

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1033/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: IMI - Informationsstelle Militarisierung e.V.
Schriftenreihe: IMI-Analysen // IMI, Informationsstelle Militarisierung e.V.
Bandnummer: 2007,03
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 25.03.2009
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.76 (Friedensforschung, Konfliktforschung)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Schon im Vorfeld der alljährlich stattfindenden Münchner Sicherheitskonferenz, dem weltweit wichtigsten Treffen der außenpolitischen und militärischen Eliten, ging es turbulent zu. Die Frage, wie die zunehmend eskalierende Situation in Afghanistan in den Griff bekommen werden könne, bestimmte schon das kurz zuvor abgehaltene Treffen der NATO-Verteidigungsminister in Sevilla, bei dem u.a. von Deutschland massiv gefordert wurde, sich noch mehr an dem dortigen Krieg zu beteiligen, als dies ohnehin schon der Fall ist. Mit dem Beschluss des Bundeskabinett vom 7. Februar, Bundeswehrtornados nach Afghanistan zu entsenden, kommt Deutschland dieser Forderung nach und macht sich damit offen zum Komplizen des US-amerikanischen Amoklaufs, der offiziell als "Krieg gegen den Terror" bezeichnet wird, de facto aber genau das Gegenteil darstellt. Überhaupt zeigte vor allem Bundeskanzlerin Angela Merkel bei der Sicherheitskonferenz ihre "bedingungslose Solidarität" mit den USA und suchte demonstrativ den Schulterschluss mit Washington.


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