Science and Civil Society : Lessons from an Organization at the Borderland

Rosen, Gabriella

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1550/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: WZB Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Schriftenreihe: Veröffentlichung der Arbeitsgruppe "Zivilgesellschaft Historisch-Sozialwissenschaftliche Perspektiven" des Forschungsschwerpunkts Zivilgesellschaft, Konflikte und Demokratie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung
Bandnummer: 2003, 501
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2003
Publikationsdatum: 15.07.2009
Originalveröffentlichung: http://bibliothek.wzb.eu/pdf/2003/iv03-501.pdf (2003)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.05 (), 89.63 (Pressure-groups)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

This article explores the sorely overlooked role of science within the civil society scheme, subscribing a scientific sphere of influence according to the minimalist civil society model. It first introduces the relevance of this sphere to the civil society project as a whole, and then provides a case study of one organization of scientists, the Society for the Psychological Study of Social Issues (SPSSI), situated on the border of the science and civil spheres. The study reviews SPSSI’s successes in advancing values today associated with civil society, and then examines more closely the challenges that have been posed to such activities by the state, market, science, and civil realms alike. These challenges, it is argued, are a threat to all organizations seeking to advance the values of civil society, and such organizations would do well to prepare for the probable interference by each of these spheres as SPSSI did not. In addition, those aspects of SPSSI’s history unique to social scientific endeavors can illuminate challenges which civil society researchers share as social scientists with a particular social vision. SPSSI’s perpetual negotiation of two sets of tensions – that between elitism and democratic values; and that between scientific neutralist and social engagement – reveal the paradoxes inherent in any social scientific movement. Finally, it is concluded that studies of “borderland” organizations like SPSSI may provide a fruitful point of departure for further studies of science and civil society.

Kurzfassung auf Deutsch:

Der Beitrag untersucht die stark vernachlässigte Rolle der Wissenschaften im ‚Projekt Zivilgesellschaft’ und skizziert die wissenschaftliche Einflusssphäre vor dem Hintergrund eines minimalistischen Zivilgesellschaftsmodells. Die Bedeutung dieser Sphäre für das ‚Projekt Zivilgesellschaft’ insgesamt wird zunächst umrissen und sodann beispielhaft anhand einer Fallstudie über die „Society for the Psychological Study of Social Issues (SPSSI)“, einer wissenschaftlichen Organisation an der Grenze zwischen Wissenschaft und der Sphäre bürgerschaftlichen Engagements, vertieft. Die Studie gibt einen Überblick über die Erfolge, die SPSSI bei der Verbreitung von Werten hatte, die heute mit ‚Zivilgesellschaft’ verbunden werden, und untersucht dann näher die Herausforderungen, denen diese Aktivitäten von seiten des Staates, des Marktes, der Wissenschaft und der Bereiche zivilgesellschaftlichen Engagements gleichermaßen ausgesetzt waren. Diese Herausforderungen, so wird argumentiert, stellen eine Bedrohung für alle Organisationen dar, die versuchen, zivilgesellschaftliche Werte voranzubringen, so dass diese, anders als SPSSI, gut daran täten, sich auf mögliche Störungen aus jeder dieser Sphären vorzubereiten. Diese Aspekte der für sozialwissenschaftliche Bestrebungen einzigartigen Geschichte von SPSSI können darüber hinaus die Herausforderungen erhellen, denen sich Forscher der Zivilgesellschaft als Sozialwissenschaftler mit einer besonderen sozialen Vision gegenüber sehen. Der ständige Balanceakt von SPSSI zwischen zwei Spannungsverhältnissen – zum einen zwischen Elitismus und demokratischen Werten, zum anderen zwischen wissenschaftlichem Neutralismus und sozialem Engagement – enthüllt die Widersprüche, die jeder sozialwissenschaftlichen Bewegung innewohnen. Daher können Studien über Organisationen „im Grenzgebiet“ wie SPSSI, so die Schlussfolgerung, einen fruchtbaren Ausgangspunkt für weitere Forschungen über das Verhältnis von Wissenschaft und Zivilgesellschaft bieten.


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