Global Health Governance : Conflicts on Global Social Rights

Hein, Wolfgang ; Kohlmorgen, Lars

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1568/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: GIGA - German Institute of Global and Area Studies
Schriftenreihe: Working papers global and area studies
Bandnummer: 7
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 16.07.2009
Originalveröffentlichung: http://www.giga-hamburg.de/dl/download.php?d=/content/publikationen/pdf/wp07_hein_kohlmorgen.pdf (2005)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.72 (Internationale Organisationen), 89.71 (Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines), 89.93 (Nord-Süd-Verhältnis)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

This paper analyses the impact of new institutional structures in global health governance on the realization of social rights in poor countries. Meanwhile, health is broadly seen as an import precondition for social and economic development. This leads to an integration of the “diseases of the poor” (basically infectious diseases) into strategies of fighting poverty. Considering the example of global HIV/AIDS politics, the paper argues that new governance modes increase the participation of civil society groups and affected communities, but that they are also frequently instrumentalised by powerful actors to pursue their particular interests. In fact, increasing resources are mobilized for the fight against poverty related diseases. The paper concludes that global health governance is characterized by a combination of moral values and material interests which does not guarantee a comprehensive realization of social rights, but which allows some progress in the fight against poverty-related diseases – a precondition of the possible further realization of social rights.

Kurzfassung auf Deutsch:

Dieses Papier untersucht, ob neue institutionelle Strukturen der Global Health Governance die Umsetzung sozialer Rechte in armen Ländern fördern. Gesundheit wird inzwischen vielfach als wichtige Voraussetzung für soziale und ökonomische Entwicklung angesehen, so dass die Bekämpfung von Infektionskrankheiten inzwischen Bestandteil der Armutsbekämpfungsstrategien ist. Am Beispiel der globalen HIV-/AIDS-Politik wird analysiert, dass neue Governance-Formen zivilgesellschaftliche Gruppen und Betroffene einbeziehen, gleichzeitig aber auch von mächtigen Akteuren für deren eigene Interessen funktionalisiert werden können. Insgesamt werden erheblich mehr Ressourcen für die Bekämpfung der Krankheit zur Verfügung gestellt. Vor diesem Hintergrund kommt das Papier zu dem Schluss, dass Global Health Governance durch eine Kombination von moralischen Werten und materiellen Interessen gekennzeichnet ist, was keine umfassenden sozialen Rechte in den ärmeren Ländern garantiert, aber Fortschritte in der Bekämpfung von Krankheiten bewirkt – eine Voraussetzung für die mögliche weitere Umsetzung von sozialen Rechten.


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