Challenging Party Hegemony : Identity Work in Chinas Emerging Virreal Places

Giese, Karsten

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1575/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: GIGA - German Institute of Global and Area Studies
Schriftenreihe: Working papers global and area studies
Bandnummer: 14
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2006
Publikationsdatum: 16.07.2009
Originalveröffentlichung: http://www.giga-hamburg.de/dl/download.php?d=/content/publikationen/pdf/wp14_giese.pdf (2006)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.22 (Nationalismus), 89.36 (Autoritäre Systeme), 89.54 (Politischer Einfluß)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

The Chinese Communist Party has chosen to base the legitimacy of its rule on its performance as leading national power. Since national identity is based on shared imaginations of and directly tied to territory – hence place, this paper analyses both heterodox models for identification on the national and potentially competing place-based collective identities on the local level. This analysis, based on communication within a number of popular communication forums and on observation of behavior in the physical reality of today’s urban China, shows that communication within the virtual and behavior in the real world are not separated realities but form a new virreal spatial continuum consisting of imagined places both online and offline. I argue that ties to place are stronger and identities constructed on shared imaginations of place are more salient the more direct the experience of place is – be the place real, virtual or virreal. Hence in China challenges to one-party rule will probably accrue from competing localized collective identities rather than from heterodox nationalism.

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) hat ihre politische Legitimität als allein herrschende Kraft an ihre Fähigkeit geknüpft, erfolgreich als führende nationale Kraft zu agieren. Da nationale Identität auf geteilten Imaginationen beruht und direkt an Territorium – also Lokalität – gebunden ist, werden in diesem Artikel heterodoxe Identifikationsmodelle auf nationaler und möglicherweise konkurrierende kollektive Identitäten auf lokaler Ebene untersucht. Diese Untersuchung auf der Grundlage einer qualitativen Analyse von populären Kommunikationsforen des chinesischen Internet sowie teilnehmender Beobachtung in ausgewählten städtischen Zentren Chinas verdeutlicht, dass Kommunikation im virtuellen und Verhalten im realen Raum keine voneinander getrennten Wirklichkeiten darstellen, sondern ein neuartiges virreales räumliches Kontinuum bestehend aus imaginierten Orten online und offline darstellen. Beziehungen zu einer gegeben Lokalität sind umso enger und darauf gründende Identitäten umso stärker, je direkter die Lokalität vom Individuum erfahren wird – unabhängig davon, ob es sich dabei um reale, virtuelle oder virreale Lokalitäten handelt. Als Folge wird die bestehende Einparteienherrschaft primär von Seiten konkurrierender lokalisierter Identitäten in Frage gestellt werden, nicht jedoch von heterodoxen Modellen nationaler Identifikation.


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