The Evolution of Cleavages in the Indonesian Party System

Ufen, Andreas

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1634/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: GIGA - German Institute of Global and Area Studies
Schriftenreihe: GIGA Working Papers
Bandnummer: 74
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2008
Publikationsdatum: 14.09.2009
Originalveröffentlichung: http://www.giga-hamburg.de/dl/download.php?d=/content/publikationen/pdf/wp74_ufen.pdf (2008)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.35 (Demokratie), 89.61 (Politische Parteien), 89.93 (Nord-Süd-Verhältnis)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

The basic patterns of the initial Indonesian party system have reemerged after more than four decades of authoritarianism. The cleavage model by Lipset and Rokkan is well-suited to analyzing the genesis of and the most salient features of this party system. However, in applying the approach, some adjustments have to be made. For instance, the national and industrial revolutions have to be conceived of differently. Moreover, it is useful to distinguish critical phases in the formation of parties. The four cleavages have to be reinterpreted and additional ones need to be identified. In Indonesia, economic cleavages are hardly significant in conflicts between political parties (especially the “capital” versus “labour” cleavage) or are expressed in terms of religion or allegiance to political leaders based in a specific region (“urban” versus “rural”). In addition, in comparison with 1999 and particularly with the 1950s, today’s cleavages are less marked. Thus, the Lipset- Rokkan model has to be combined with other approaches which underline the importance of clientelism and the dealignment of parties.

Kurzfassung auf Deutsch:

Grundlegende Strukturen des indonesischen Parteiensystems haben sich nach über vier Jahrzehnten autoritärer Herrschaft erneut herausgebildet. Zur Analyse der Entwicklung und der wichtigsten Merkmale dieses Parteiensystems ist das Cleavage- oder Konfliktlinienmodell von Lipset und Rokkan gut geeignet. Bei der Anwendung dieses Ansatzes sollten allerdings einige Anpassungen vorgenommen werden. Die nationale und die industrielle Revolution verliefen anders. Zudem ist es wichtig, verschiedene kritische Phasen der Parteienbildung voneinander zu unterscheiden. Die vier Konfliktlinien im ursprünglichen Lipset/Rokkan-Modell müssen in Indonesien neu konzipiert werden. Ökonomische Cleavages sind entweder von geringer Bedeutung in den parteipolitischen Auseinandersetzungen (insbesondere „Kapital“ versus „Arbeit“) oder werden primär in einer religiösen Begrifflichkeit artikuliert („Stadt“ versus „Land“). Konfliktlinien sind heute im Vergleich zu 1999 und besonders zu den 1950er Jahren weniger deutlich ausgeprägt. Das Modell muss daher mit Ansätzen kombiniert werden, welche die Bedeutung klientelistischer Strukturen und die sich abschwächende Verwurzelung der Parteien in sozialen Milieus hervorheben.


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