Whoever Pays the Piper Calls the Tune : Gleichklang oder Polyphonie? Humanitäre Konzeptionen und die Bandbreite humanitärer Hilfe der Geberländer

Block, Yasemin

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1924/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: WZB Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Schriftenreihe: Discussion papers // Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung (WZB), Beim Präsidenten, Arbeitsgruppe Internationale Politik
Bandnummer: 02,302
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 11.10.2009
Originalveröffentlichung: http://bibliothek.wzb.eu/pdf/2002/p02-302.pdf (2002)
SWD-Schlagwörter: Humanitäre Hilfe , Konzeption , Nationales Interesse , Industriestaaten
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.70 (Internationale Beziehungen: Allgemeines), 89.93 (Nord-Süd-Verhältnis)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Ausgehend von der Prämisse, dass die wichtigen Geldgeber internationaler humanitärer Hilfe einen nicht unerheblichen Einfluss auf die Ausgestaltung humanitärer Hilfe haben, stellt sich sowohl die Frage nach den humanitären und politischen Zielen der Geberstaaten als auch danach, ob eine kohärente internationale humanitäre Politik auf der Basis der nationalen Konzeptionen und Ziele möglich ist. Eine Analyse der verschiedenen nationalen humanitären Konzeptionen der Mitgliedsstaaten des Entwicklungshilfeausschusses (DAC) der OECD, die jene Gruppe der internationalen Geberstaaten ausmachen, zeigt, dass staatliche humanitäre Hilfe der Geber stark durch nationale Interessen geprägt wird. Darüber hinaus ist die Ver-knüpfung von humanitärer Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit gang und gäbe. Dies sind Konstellationen, bei denen eine Bilateralisierung staatlicher humanitärer Hilfe naheliegend ist und auch die Unterordnung der Prinzipien humanitärer Hilfe unter andere politische Ziele – etwa entwicklungs-, außen- oder sicherheitspolitische – nicht ausgeschlossen wird. Trotz grundsätzlicher basaler Übereinstimmungen sind die nationalen Konzepte und Ziele staatlicher humanitärer Hilfe zu individuell, um hieraus eine umfassende und international kohärente Politik humanitärer Hilfe der Geber zu extrahieren.

Kurzfassung auf Englisch:

The assumption that the main donors of international humanitarian assistance have a substantial influence on the design of humanitarian assistance poses the question of what are the do-nor’s humanitarian and political goals. Moreover, is it possible to draw a coherent international humanitarian policy from the various national concepts. An analysis of the different national humanitarian concepts of the member states of the Development Assistance Com-mittee (DAC) of the OECD, which form the group of those main international humanitarian donors, shows that the official humanitarian assistance of the donors is strongly marked by national interests. Moreover, the linkage between humanitarian assistance and development cooperation is quite common. These are constellations where the bilateralization of official humanitarian assistance is self-evident and the submission of the principles of humanitarian assistance under other political goals – such as developmental, foreign or security policy ones – is not excluded. Despite some prevailing fundamental consistencies, the various national concepts and goals of official humanitarian assistance are too individualistic to extract a comprehensive and internationally coherent donor’s policy of humanitarian assistance from them.


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