Ideology-Driven Public Opinion Formation in Europe : The Case of Third Sectors Attitudes in Sweden

Kumlin, Steffan

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1966/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: WZB Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Schriftenreihe: Discussion papers // Abteilung Öffentlichkeit und Soziale Bewegung WZB
Bandnummer: 2000,202
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 15.10.2009
Originalveröffentlichung: http://bibliothek.wzb.eu/pdf/2000/iii00-202.pdf (2000)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.40 (Innere Beziehungen des Staates: Allgemeines), 89.56 (Politische Kommunikation)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

This paper uses “third sector attitudes in Sweden” as a test case for general assumptions about how citizens in ideologically structured West European political systems apply ideological schemas as shortcuts to political preferences. Third sector attitudes are found to be affected by all ideological schemas mirrored by the party system (state-market, Christian traditionalism, and growth-ecology). Moreover, contrary to what is implied by findings from America, these effects are very stable across socio-economic groups (especially those of the dominant state-market schema). Similarly, no interaction effects of political sophistication could be traced, and the relative impact of the schemas remains the same regardless of whether or not the third sector is presented as an alternative to the welfare state. Finally, consistent with theoretical expectations, the extent to which schemas have been made salient prior to the judgement affects their relative impact. The implications of these findings for the nature of public opinion formation in ideologically clear and structured political systems are discussed.

Kurzfassung auf Deutsch:

Dieses Papier nutzt die Einstellungen zum Dritten Sektor in Schweden als Testfall für generelle Annahmen darüber, wie Bürger in westeuropäischen politischen Systemen, die ideologisch strukturiert sind, von ideologischen Schemata auf kürzestem Wege zu politischen Präferenzen kommen. Es läßt sich feststellen, daß Einstellungen zum Dritten Sektor von allen ideologischen Schemata beeinflußt werden, die sich im Parteiensystem wiederfinden (Staat-Markt, christlicher Traditionalismus und Wachstum-Ökologie). Im Gegensatz zu dem, was US-amerikanische Untersuchungsergebnisse implizieren, sind diese Effekte zudem über sozio-ökonomische Gruppen hinweg sehr stabil (vor allem die Effekte, die mit dem dominierenden Staat-Markt-Schema zusammenhängen). Es läßt sich gleichermaßen keine Wechselwirkung mit politischer Erfahrung nachweisen und der relative Einfluß der Schemata bleibt gleich, egal ob der Dritte Sektor als Alternative zum Wohlfahrtsstaat dargestellt wird oder nicht. Schließlich bestätigen sich die theoretischen Erwartungen, daß das Ausmaß, in dem die Schemata vor der Beurteilung hervorgehoben werden, sich auf ihren relativen Einfluß auswirkt. Es wird diskutiert, welche Implikationen diese Ergebnisse für die Vorstellung davon haben, wie Meinungsbildung auf der individuellen Ebene in ideologisch klaren und strukturierten politischen Systemen funktioniert.


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