Eastward Enlargement of the European Union and the Identity of Europe

Fuchs, Dieter ; Klingemann, Hans-Dieter

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1970/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: WZB Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Schriftenreihe: Discussion papers // Abteilung Öffentlichkeit und Soziale Bewegung WZB
Bandnummer: 2000,206
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 15.10.2009
Originalveröffentlichung: http://bibliothek.wzb.eu/pdf/2000/iii00-206.pdf (2000)
SWD-Schlagwörter: Europäische Union , Erweiterung , Osteuropa
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.57 (Politische Beteiligung), 89.31 (Staatslehre), 89.73 (Europapolitik, Europäische Union)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

The constitution of a European demos with a collective identity is one of the preconditions for adjusting the legitimacy problem of the European Union (EU). The analysis attempts to clarify empirically whether there is sufficient commonality regarding Europeans‘ political value orientations to substantiate a collective identity. Particularly in view of the European Union’s eastward enlargement, the question arises whether widespread cultural heterogeneity in Europe allows the formation of a European demos at all. In Europe we can identify a West-East axis of political value orientations. Democratic attitudes decrease the further to the East while at the same time there is an increase in etatist orientations. Thresholds can be observed which distinguish western European countries on the one hand and central and eastern European countries on the other. Within the group of central and eastern Europe a further distinction can be made between the three Slavic republics of the former Soviet Union and the rest of the countries. These findings support Huntington‘s theory of civilizations.

Kurzfassung auf Deutsch:

Die Herausbildung eines europäischen Demos mit einer kollektiven Identität ist eine der Voraussetzungen zur Behebung des Legitimitätsproblems der Europäischen Union (EU). In der Analyse wird empirisch zu klären versucht, ob es hinreichende Gemeinsamkeiten in den politischen Wertorientierungen der Europäer gibt, die eine kollektive Identität begründen können. Vor allem angesichts der Osterweiterung der EU stellt sich die Frage, ob die kulturelle Heterogenität in Europa nicht zu groß ist, um einen Europäischen Demos zu ermöglichen. Hinsichtlich der politischen Wertorientierungen der Bürger in den europäischen Ländern lässt sich eine West-Ost-Achse identifizieren. Das Ausmaß demokratischer Einstellungen nimmt nach Osten hin ab, und zugleich nimmt das Ausmaß etatistischer Orientierungen zu. Relative Schwellenwerte innerhalb dieser Achse lassen sich zwischen Westeuropa einerseits und Mittel- und Osteuropa andererseits feststellen und innerhalb Mittel- und Osteuropas zu den slawischen Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Diese Befunde entsprechen teilweise der Theorie der Zivilisationskreise von Huntington.


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