Democracy and Its Discontents in Post-Wall Germany

Hofferbert, Richard I. ; Klingemann, Hans-Dieter

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1971/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: WZB Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung
Schriftenreihe: Discussion papers // Abteilung Öffentlichkeit und Soziale Bewegung WZB
Bandnummer: 2000,207
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2000
Publikationsdatum: 15.10.2009
Originalveröffentlichung: http://bibliothek.wzb.eu/pdf/2000/iii00-207.pdf (2000)
SWD-Schlagwörter: Deutschland , Demokratie , Akzeptanz
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.35 (Demokratie), 89.57 (Politische Beteiligung)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

This paper traces the political behavior intentions of “satisfied democrats,” “dissatisfied democrats,” and “non-democrats” in western and eastern Germany. Dissatisfaction is most commonly expressed in support for the loyal opposition, with some minor tilt toward parties of the ends of the spectrum. Non-democrats, a very small percentage of the populace, more commonly express their disapproval through withdrawal rather than through active extremism. Based on a 1997 general population survey, the analysis reveals some differences in the magnitude of western versus eastern conceptions of the elements that make up “democracy.” But most of those differences get channeled into seemingly benign forms of political participation. The core of the findings is that dissatisfaction with democracy may well be a healthy stimulant rather than a threat to the vitality of either established or emerging democracies.

Kurzfassung auf Deutsch:

Die hier vorgelegte Untersuchung analysiert politische Einstellungen und Verhaltensabsichten von „zufriedenen Demokraten“, „unzufriedenen Demokraten” und „Nicht-Demokraten“ in Ost- und Westdeutschland. Unzufriedenheit mit der Politik führt in der Regel zu einer verstärkten Unterstützung demokratischer Oppositionsparteien, unter bestimmten Bedingungen aber auch zur Wahl extremer Oppositionsparteien. Die Untersuchung ergibt, dass Nicht-Demokraten, die in Ost- und Westdeutschland allerdings nur einen sehr geringen Prozentsatz ausmachen, ihre Unzufriedenheit weniger durch die Wahl einer extremen Partei, als durch einen Rückzug aus der Politik ausdrücken. Die Daten der repräsentativen Bevölkerungsumfrage zeigen in einigen Aspekten Unterschiede in bestimmten Wertorientierungen und im Demokratieverständnis der Ost- und der Westdeutschen. Daraus ergeben sich allerdings keine gravierenden Konsequenzen für den demokratischen Prozess. In beiden Teilen Deutschlands führen politische Unzufriedenheiten in aller Regel zur Wahl demokratischer Oppositionsparteien. Unzufriedenheit mit der Performanz des demokratischen Systems in Deutschland kann deshalb eher als Stimulus und weniger als Bedrohung der Demokratie interpretiert werden.


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