Staatlichkeit und Governance im Zeitalter der europäischen Expansion.

Nagl, Dominik ; Stange, Marion

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/1978/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: SFB 700 FU Berlin
Schriftenreihe: SFB-Governance working paper series
Bandnummer: 2009, 19
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 16.10.2009
Originalveröffentlichung: http://www.sfb-governance.de/publikationen/sfbgov_wp/wp19/SFB-Governance_Working_Paper_Nr19.pdf (2009)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.73 (Europapolitik, Europäische Union), 89.31 (Staatslehre)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Strukturell „begrenzte Staatlichkeit“ und nicht staatszentrierte Modi des Regierens sind keine Phänomene, die erst seit dem ausgehenden 20. Jahrhundert zu beobachten sind. Aus diesem Grund plädiert dieses Working Paper für die Übertragung des Governance-Begriffs auf vorund frühmoderne Gesellschaften. Anknüpfend an die neuere Diskussion um frühneuzeitliche Staatlichkeit steht hier nicht die mehr oder weniger monolithische Sicht auf einen sich mit Macht durchsetzenden monarchisch-absolutistischen Staat im Vordergrund, als vielmehr die Vielfalt staatlicher Dynamiken und der daran beteiligten Akteure. Das Working Paper fragt daher nach den historisch kontingenten Entwicklungspfaden zentralisierter Herrschaftsausübung. Hierdurch soll insbesondere die Heterogenität dieses Entwicklungsprozesses beleuchtet werden, der durch eine Ungleichzeitigkeit von nebeneinander bestehenden traditionellen und neueren Regierungs- und Verwaltungsstrukturen sowie durch immer wiederkehrende Prozesse der Aushandlung von Autorität gekennzeichnet ist.

Kurzfassung auf Englisch:

Structurally “limited statehood“ and modes of regulation that are not centered on the state are not exclusive phenomena of the late 20th and early 21st century, but have existed long before. This working paper therefore advocates the application of the concept of governance to pre- and early modern societies. Following the recent discussion about early modern statehood, the perspective adopted here does not place a powerful monarchic absolutist state at the center of its interest, but rather focuses on the diversity of state dynamics and on the actors involved in these processes. The paper thus looks at the historically contingent development paths of a centralized exercise of power. Of particular interest in this context, however, is the heterogeneity of this development which is characterized by a non-synchronism of coexisting traditional and more modern governmental and administrative structures and by recurrent processes of negotiation of authority between different actors.


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