Erneuerung des Sozialstaates in Europa

Weitere beteiligte Personen: Dieckmann, Lars (Hrsg.)

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/858/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Schriftenreihe: Manuskripte // RLS, Rosa-Luxemburg-Stiftung
Bandnummer: 72
ISBN: 978-3-320-02119-1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 13.03.2009
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.73 (Europapolitik, Europäische Union), 89.39 (Politische Systeme: Sonstiges)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Inhalt Vorwort Einleitung: Lars Dieckmann, Lena Ellenberger, Frank Nitzsche: Visionen für die Erneuerung des Sozialstaats in Europa!? Kapitel 1 Erneuerung des Sozialstaats – Chancen, Grenzen und Kritik Joachim Bischoff: Das Europäische Sozialmodell – Krise und Erneuerung Christoph Butterwegge: „Reformpolitik” gegen den Sozialstaat. Das deutsche Beispiel und seine europäische Dimension Luciano Canfora: Mill unser Zeitgenosse? Theo Wentzke: Erneuerung des Sozialstaats in Europa als Wegwerfaktion Kapitel 2 Wohin will die Linke? Visionen eines neuen Sozialsystems / europäischen Sozialstaats Klaus Dräger: Visionen für ein neues Sozialsystem: Hat die Linke ein Projekt für Europa? Lutz Brangsch: Szenarien des Sozialen in der EU Kapitel 3 3.1. Soziale Sicherung in ihrer europäischen Verschiedenheit Alexander Recht: Europäische Sozialsysteme in ihrer Verschiedenheit Henning Süssner: Auf dem Weg in die europäische Normalität? Die Transformation des schwedischen Sozialstaates 3.2. Sozialpolitik zwischen Zivilgesellschaft und antikapitalistischer Bewegung Birke Bull: Sozialstaat in der kapitalistischen Wissensgesellschaft Edith Bartelmus-Scholich: Soziale Gerechtigkeit im Kapitalismus? Alex Neumann: „Französische Zustände”, 1793-2007, frei nach Heinrich Heine 3.3. Politische Akteure Kai Burmeister: Gewerkschaftliche Handlungsfelder in Europa Juri Hälker / Claudius Vellay: Ein Platz in der Lobby. Die deutschen Gewerkschaften und das europäische Sozialmodell Daniel Kreutz: Soziale Bewegungen und Gewerkschaften Jürgen Klute: Kirchen als soziale und politische Akteure auf europäischer Ebene Kapitel 4 4.1. Anders leben und arbeiten. Self-empowerment und solidarische Ökonomie Peter Fleissner: Zur Metamorphose des Sozialstaats. Status Quo und Perspektiven in Österreich? Judith Dellheim: Solidarische Ökonomie als Herausforderung sozialistischer Politik 4.2. Sozialpolitik und Sozialstaat als Kräfteverhältnis zwischen den Klassen Asbjörn Wahl: Wohlfahrtsstaat und Sozialmacht Vorwort Unter dem Motto „Erneuerung des Sozialstaats in Europa – Chance gegen den Neoliberalismus“ fand in Dortmund am 7. Oktober 2006 das gesellschaftspolitische Forum der Rosa-Luxemburg-Stiftung (RLS) NRW statt, an dem sich unter anderem die Redaktion Sozialismus, WISSENTransfer, der Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Attac Dortmund als Mitveranstalter beteiligten. Das Forum setzte sich somit mit einem Thema auseinander, mit dem sich die RLS (u.a. mit der Manuskriptsammlung „Perspektiven des Europäischen Sozialstaats“, erschienen 2004, und dem Workshop „Neuerfindung des Sozialstaats“ im Jahr 2005, beide im Karl Dietz Verlag Berlin) in den letzten Jahren vertieft beschäftig hatte. Der vorliegende Sammelband besteht sowohl aus Beiträgen der KonferenzteilnehmerInnen wie auch aus Beiträgen von Autoren, die im Anschluss der Konferenz für eine Mitarbeit gewonnen werden konnten. Dabei war es den HerausgeberInnen wichtig, dass sich in diesem Buch nicht allein verschiedene Aspekte des komplexen Themas Europa und Sozialpolitik, sondern auch die „politische Spannbreite“ der Linken wiederfindet. Der Sammelband kann und will auch keine endgültige Antwort auf die Frage nach einer sinnvollen Strategie für eine europäische Sozialpolitik bzw. für eine Erneuerung des Sozialstaats in Europa geben. Seine Aufgabe ist es vielmehr, Teile der Linke für diesen Problembereich zu sensibilisieren, zu informieren und einen Beitrag in der Diskussion um die Möglichkeiten und Grenzen einer europaweiten Sozialpolitik zu leisten. Die Entwicklung der Linken in Europa zu einem wichtigen Einflussfaktor in der politischen Landschaft wird nur gelingen, wenn diese in der Lage sein wird, ein nachzuvollziehendes und vor allem mobilisierendes Programm für Europa zu entwickeln. Die historische politische Domäne der Linken, die Sozialpolitik, wird dabei eine entscheidende Rolle spielen. Ihr Zusammentreffen mit der „ökologischen Frage“ wird hoffentlich verdeutlichen, dass allein nationalstaatlichen Lösungen bzw. Lösungsversuche schon lange nicht mehr ausreichen. Die Linke ist international oder sie ist es nicht. Sie wird wieder international Denken lernen müssen. Lars Dieckmann, Lena Ellenberger, Frank Nitzsche


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