Die Wahl 2006, die Linke und der jähe Bedarf an Gespenstern…

Rilling, Rainer ; Spehr, Christoph

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2009/955/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: Rosa-Luxemburg-Stiftung
Schriftenreihe: Standpunkte
Bandnummer: 2005,06
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 18.03.2009
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.61 (Politische Parteien), 89.57 (Politische Beteiligung)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Inhalt Eine Wahl ohne Wahl – Grundmerkmale der Wahlauseinandersetzung 2006 Warum die Linke 2006 scheinbar alles nur falsch machen kann Wozu eigentlich noch wählen? Die Delegitimierung der Politik und ihre Ursachen Worum geht es eigentlich? Der »Lagerwahlkampf« und das Argument der »verlorenen Stimme« Der Mensch als Kostenfaktor: Die Erosion des Politikfelds Sozialpolitik Getrennt marschieren, vereint schlagen? PDS und WASG und das wahltechnische Problem Dem Nein eine Stimme: Handlungsoptionen für die Linke Vom Schatten zum Gespenst »Die Gesellschaft findet sich plötzlich in einen Zustand momentaner Barbarei zurückversetzt ... die Industrie, der Handel scheinen vernichtet, und warum? Weil sie zu viel Zivilisation, zu viel Lebensmittel, zu viel Industrie, zu viel Handel besitzt ... Wodurch überwindet die Bourgeoisie die Krisen? Einerseits durch die erzwungene Vernichtung einer Masse von Produktivkräften; andererseits durch die Eroberung neuer Märkte und die gründlichere Ausbeutung alter Märkte. Wodurch also? Dadurch, dass sie allseitigere und gewaltigere Krisen vorbereitet und die Mittel, den Krisen vorzubeugen, vermindert.« Dieser Befund, aus dem Kommunistischen Manifest von 1848, liest sich wie eine unmittelbare Zustandsbeschreibung der gesellschaftlichen Verhältnisse im heutigen fortgeschrittenen Neoliberalismus. Das Manifest muss auch zur regelmäßigen Lektüre der Hartz-Kommission gehört haben; am Ende des angeblichen Jahrhundert-Reformwerks werden die im Manifest beschriebenen Verhältnisse des totalen Arbeitsmarkts stehen: »Die Arbeiter, die sich stückweis verkaufen müssen, sind eine Ware wie jeder andere Handelsartikel und daher gleichmäßig allen Wechselfällen der Konkurrenz, allen Schwankungen des Marktes ausgesetzt ... In demselben Maße, in dem die Widerwärtigkeit der Arbeit wächst, nimmt daher der Lohn ab.« Was fehlt, ist das Gespenst.


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