Where Minds Meet : The “Professionalization” of Cross-Strait Academic Exchange

Schucher, Günter

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2010/2073/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: GIGA - German Institute of Global and Area Studies
Schriftenreihe: GIGA Working Papers
Bandnummer: 106
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 21.10.2010
Originalveröffentlichung: http://www.giga-hamburg.de/dl/download.php?d=/content/publikationen/pdf/wp106_schucher.pdf (2009)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.71 (Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines), 89.70 (Internationale Beziehungen: Allgemeines)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

In international relations, transnational academic exchange or, more generally, cultural ex-change is usually seen as a function of the quality of bilateral relations. As a variety of public diplomacy intended to win the “hearts and minds” of intellectuals in another country, the development of educational exchanges depends on the twists in foreign policy. Academic exchange across the Taiwan Strait commenced in the late 1980s, directly after the lifting of the travel ban, and had gathered momentum by the mid-1990s. It even accelerated further after the inauguration of the pro-independence Chen-government in Taiwan in 2000, creat-ing the “paradox” of the expansion of social contacts in times of frosty political relations. One possible explanation for this is that due to the rather unique situation in the Taiwan Strait people-to-people exchanges between Taiwan and mainland China have been officially promoted as a substitute for official contacts. What is often neglected by analysts of cross-Strait relations, however, is the fact that academic exchange is also a response to the global pressure to internationalize higher education. Within this two-dimensional framework (in-ternational relations and the internationalization of higher education), cross-Strait academic exchange has been developing its own dynamic. The outcome has been an increasing amount of nonofficial communication and the growing “professionalization” (in the sense of the academic profession) of academic exchange.

Kurzfassung auf Deutsch:

Wissenschaft zwischen Diplomatie und Exzellenz: Die „Akademisierung“ des taiwanisch-chinesischen Wissenschaftleraustauschs In den Internationalen Beziehungen wird der akademische Austausch zwischen zwei Ländern gewöhnlich in Abhängigkeit von der Entwicklung der bilateralen Beziehungen gesehen. Als Teilbereich des Kulturaustauschs und als eine Form von public diplomacy dient er u.a. dazu, die „Herzen und Köpfe“ der Partner auf der anderen Seite zu gewinnen. Der Austausch über die Taiwanstraße hinweg begann Ende der 1980er Jahre nach der Aufhebung des Reiseverbots und nahm selbst dann noch zu, als sich mit dem Amtsantritt Präsident Chens im Jahre 2000 die Beziehungen verschlechterten. Das heißt, auch im Falle der wissen-schaftlichen Beziehungen ist das Paradoxon zu beobachten, dass sich die sozialen Kontakte trotz frostiger politischer Beziehungen stetig ausweiteten. Eine Erklärung dafür bietet die spezifische Situation in der Taiwanstraße, wo soziale Kontakte die fehlenden offiziellen Kontakte ersetzen. Aber es darf auch nicht vernachlässigt werden, dass die Ausweitung des akademischen Austauschs eine Folge des globalen Drucks auf die Wissenschaften ist, exzellent zu sein. Beide Dimensionen – die internationalen Beziehungen und die Internationalisierung von Wissenschaft – verleihen der Entwicklung des taiwanisch-chinesischen wissenschaftli-chen Austauschs eine eigene Dynamik. Sie führt zu einer Zunahme nicht offizieller Kom-munikation und zu einer „Akademisierung“ des Austauschs. Dies kann am Beispiel der politischen Wissenschaften illustriert werden, die an der Schnittstelle von Diplomatie und Wissenschaft tätig sind.


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