The Culture of Fear and Control in Costa Rica (II) : The Talk of Crime and Social Changes

Huhn, Sebastian

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2010/2075/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: GIGA - German Institute of Global and Area Studies
Schriftenreihe: GIGA Working Papers
Bandnummer: 108
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 26.08.2010
Originalveröffentlichung: http://www.giga-hamburg.de/dl/download.php?d=/content/publikationen/pdf/wp108_huhn.pdf (2009)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.50 (Politische Prozesse: Allgemeines), 89.40 (Innere Beziehungen des Staates: Allgemeines)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

The Costa Rican talk of crime is fundamentally based on the assumption that a formerly explicitly nonviolent nation has been transformed into a battleground for social violence—that is, on the belief that an alarming “crime wave” is occurring today while there was no crime at all in the past. On the basis of this assumption, the fear of crime and the call for zero tolerance and drastic law enforcement actions have been increasing. In this paper I discuss the Costa Rican talk of crime from a historical perspective to demonstrate that crime has always been a topic that has generated pervasive feelings of insecurity and social pessimism. I argue that social changes in Costa Rican society and the paradigmatic shift in economic and social‐welfare politics since the 1980s have been essential in the transformation of the talk of crime. As part of this transformation, the politicization of crime since the 1990s has been one of the most powerful changes in the dominant discourse.

Kurzfassung auf Deutsch:

Kultur der Angst und Kontrolle in Costa Rica (II): Der Diskurs über Gewalt und sozialer Wandel Der costaricanische öffentliche Diskurs über Gewalt und Kriminalität stützt sich vor allem auf die Prämisse, dass sich die ehemals gewaltlose Nation in ein Schlachtfeld alltäglicher Gewalt verwandelt hat, das heißt, dass heute in Costa Rica eine Besorgnis erregende „Welle der Gewalt“ zu beobachten ist, während es in der Vergangenheit quasi keine Kriminalität gegeben hat. Auf der Grundlage dieser Prämisse wachsen in der Bevölkerung die ge‐sellschaftliche Angst einerseits sowie der Ruf nach der harten Hand. Andererseits werden immer drastischere staatliche und private Maßnahmen der Kriminalitätsbekämpfung legitimiert. Dieser Beitrag untersucht zunächst den costaricanischen Diskurs über alltägliche Kriminalität in historischer Perspektive. Darauf aufbauend wird argumentiert, dass einschneidende gesellschaftliche Veränderungen und ein Paradigmenwechsel in Sozial‐ und Wirtschaftspolitik seit den 1980er Jahren ausschlaggebend dafür sind, dass sich der Diskurs über Gewalt und Kriminalität gewandelt hat. Eine der wichtigsten Veränderungen liegt dabei in der Politisierung alltäglicher Kriminalität.


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