Creating Multilevel Security Governance in South America

Flemes, Daniel ; Radseck, Michael

Download:

pdf-Format: Dokument 1.pdf (404 KB)

Bookmark bei Connotea Bookmark bei del.icio.us

URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2010/2084/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: GIGA - German Institute of Global and Area Studies
Schriftenreihe: GIGA Working Papers
Bandnummer: 117
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 26.08.2010
Originalveröffentlichung: http://www.giga-hamburg.de/dl/download.php?d=/content/publikationen/pdf/wp117_flemes_radseck.pdf (2009)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.93 (Nord-Süd-Verhältnis), 89.40 (Innere Beziehungen des Staates: Allgemeines), 89.90 (Außenpolitik, Internationale Politik)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

South America’s security agenda demands the simultaneous management of domestic crises, interstate conflicts and transnational threats. Though located at different systemic levels (national, international, transnational), the three conflict clusters are often interrelated and tend to overlap in the region’s border areas. The region’s policy makers, aware of this highly complex agenda and in spite of their striking differences, have tended to build regional structures of authority that coordinate, manage and rule collective responses to these threats. In addition, the unilateral, bilateral and multilateral structures and the region’s capabilities to solve conflicts have become more important than the respective inter‐ American bodies over the past decade. Given this shift in the management of regional security affairs, we ask if a multilevel approach on the part of an overarching security architecture is more effective than separate governance schemes regarding each specific security threat. Since neither the traditional models of power balancing and alliance building nor the security-community approach can sufficiently explain the region’s security dynamics, we assume and provide evidence that different systems of security governance overlap and coexist in South America.

Kurzfassung auf Deutsch:

Sicherheits-Governance in Südamerika: Auf dem Weg zu einer Mehrebenenarchitektur Südamerikas sicherheitspolitische Agenda erfordert die zeitgleiche Bearbeitung innenpolitischer Krisen, zwischenstaatlicher Konflikte und transnationaler Bedrohungen. Diese drei Konfliktcluster sind – obschon analytisch auf verschiedenen systemischen Niveaus (national, international, transnational) zu verorten – oft eng miteinander verwoben und neigen insbesondere in den Grenzregionen dazu, sich wechselseitig zu überlappen. Die politischen Entscheidungsträger in der Region sind sich der komplexen Agenda bewusst und haben, unbeschadet ihrer offenkundigen Differenzen, damit begonnen, den Bedrohungen durch die Schaffung regionaler Autoritätsstrukturen auf uni- und multilateraler Ebene gemeinsam zu begegnen. Hinzu kommt die Beobachtung, dass die Fähigkeiten der Region zur eigenständigen Konfliktregulierung gegenüber den entsprechenden interamerikanischen Organen in der letzten Dekade insgesamt an Gewicht gewonnen haben. Das vorliegende Arbeitspapier fragt angesichts dieser neuartigen Entwicklungen und Verschiebungen danach, ob in Südamerika ein Mehrebenenansatz auf der Grundlage einer bedrohungsübergreifenden Sicherheitsarchitektur effektivere Ergebnisse zu zeitigen vermag als einzelne, voneinander separierte Governance-Schemata, die jeweils auf ein spezifisches Bedrohungscluster abstellen. Da weder traditionelle Modelle (Machtbalance, Allianzenbildung) noch konstruktivistische Konzepte (Sicherheitsgemeinschaft) die sicherheitspolitische Dynamik in der Region hinreichend zu erklären vermögen, gründet das Papier auf der im folgenden empirisch unterfütterten Prämisse, wonach in der Region unterschiedliche, sich überschneidende Sicherheits-Governance-Schemata koexistieren.


Zugriffsstatistik
(Anzahl Downloads)

keine Statistikdaten vorhanden

eDoc.ViFaPol ist in BASE recherchierbar:
BASE

Wir unterstützen Open Access:
Informationsplattform Open Access

zum Seitenanfang