Social Exclusion and Conflict Transformation in Nepal : Women, Dalit and Ethnic Groups FAST Country Risk Profile Nepal

Geiser, Alexandra

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/2436/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: Swisspeace
Schriftenreihe: Working papers // Swiss Peace
Bandnummer: 2005, 5
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2005
Publikationsdatum: 05.01.2011
Originalveröffentlichung: http://www.swisspeace.ch/typo3/fileadmin/user_upload/pdf/Working_Paper/WP_5_2005_nepal.pdf (2005)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.76 (Friedensforschung, Konfliktforschung), 89.40 (Innere Beziehungen des Staates: Allgemeines)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

Nepalese society is characterized by social exclusion. To this day, women, ethnic groups and the low Hindu casts are subjected to widespread discrimination. The democratization process during the 1990s triggered hopes for improvement among these marginalized groups. However, those hopes were quickly dashed, the previous social structures were maintained, offering the perfect breeding ground for Maoists and their continued fight against the country’s constitutional monarchy. During recent years, numerous organizations were created that support the rights, integration and improvement of the position of these marginalized groups. Moreover, on the level of international cooperation demands for social inclusion become more pronounced, as the peace process seems unsustainable without the participation and integration of all parts of the Nepalese population. The present study shows how social exclusion has been established throughout the process of nationbuilding, and how it has been manifested in actual terms in daily life. The study also offers an overview over the approaches, strategies and demands of local women’s organizations, activists of ethnic groups and representatives of the Dalits. Furthermore, advantages and disadvantages in supporting discriminated groups will be presented in the broader context of conflict transformation in Nepal.

Kurzfassung auf Deutsch:

Die nepalesische Gesellschaft ist geprägt durch soziale Ausgrenzung. Bis heute sind Frauen, ethnische Gruppen und die niedrigen hinduistischen Kasten starker Diskriminierung ausgesetzt. Mit dem Demokratisierungsprozess, der in den 1990er Jahren einsetzte, wurden Hoffnungen der ausgeschlossenen Gruppen geweckt. Diese Träume zerbrachen jedoch schnell, die alten Gesellschaftsstrukturen blieben erhalten und boten sodann den Maoisten den geeigneten Nährboden für ihren bis heute andauernden Kampf gegen die konstitutionelle Monarchie. Gleichzeitig haben sich in den letzten Jahren viele Organisationen gebildet, die sich für die Rechte, die Integration und die Besserstellung der diskriminierten Bevölkerungssegmente einsetzen. Auch im Bereich der internationalen Zusammenarbeit wird die Forderung nach sozialer Inklusion immer lauter, da ohne die Partizipation und Integration aller Teile der nepalesischen Bevölkerung der Friedensprozess aussichtslos scheint. Die vorliegende Studie zeigt einerseits auf, wie sich soziale Exklusion im Laufe der Nationenbildung etabliert hat und konkret im Alltag manifestiert. Anderseits gibt es einen Überblick über die Ansätze, Strategien und Forderungen der lokalen Frauenorganisationen, Aktivisten und Aktivistinnen ethnischer Gruppen und VertreterInnen der Dalits. Zudem werden die Vorteile und der Nutzen einer Unterstützung der diskriminierten Gruppen in Bezug auf die Konflikttransformation in Nepal aufgezeigt.


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