Peacebuilding and Organized Crime : The Cases of Kosovo and Liberia

Teran, Nika Stražišar

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/2440/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: Swisspeace
Schriftenreihe: Working papers // Swiss Peace
Bandnummer: 2007, 1
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 05.01.2011
Originalveröffentlichung: http://www.swisspeace.ch/typo3/fileadmin/user_upload/pdf/Working_Paper/WP_1_2007_Kosovo_und_Liberi_neu.pdf (2007)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.58 (Politische Gewalt), 73.74 (Interethnische Beziehungen), 89.40 (Innere Beziehungen des Staates: Allgemeines), 89.76 (Friedensforschung, Konfliktforschung), 89.79 (Internationale Konflikte: Sonstiges)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

This paper examines the impact of the activities of organized criminal groups on peacebuilding efforts in the cases of Kosovo and Liberia. For each of the two cases, the paper looks at the evolution of criminal patterns in the period before, during and after the conflict and examines their impact on peacebuilding in the post-conflict phase. The paper examines the period from the early 1990s to early 2006 for the case of Kosovo, and from early 1997 to early 2006 for the case of Liberia. It argues that although the types of organized crime differed widely in the two cases, organized crime presented a serious threat to peacebuilding efforts and damaged the functioning of democratic institutions. The two cases therefore offer good examples of how different types of organized crime can have equally devastating effect on peacebuilding. The paper reviews tools available to the international community to fight against organized crime and concludes by recommending that combating organized crime should be part of conflict prevention and conflict management efforts and thus be at the forefront of the international post-conflict peacebuilding agenda. It offers some recommendations to that effect.

Kurzfassung auf Deutsch:

Das vorliegende Working Paper untersucht die Auswirkung der Aktivitäten organisierter krimineller Gruppierungen auf friedensfördernde Massnahmen im Kosovo und in Liberia. In beiden Fällen beleuchtet es die Entstehung krimineller Strukturen vor, während und nach dem Gewaltkonflikt, und deren Einfluss auf friedensfördernde Massnahmen in der Nachkriegsphase – im Falle Kosovos der Zeitraum zwischen den frühen 90er Jahren und Anfang 2006, für Liberia zwischen Anfang 1997 und Anfang 2006. Obwohl jeweils sehr unterschiedlich ausgeprägt, so wurde das organisierte Verbrechen in beiden Fällen zu einer ernsthaften Bedrohung für friedensfördernde Massnahmen und schadete der Handlungsfähigkeit demokratischer Institutionen. Die beiden Fälle zeigen eindrücklich, wie unterschiedliche Typen organisierten Verbrechens ähnlich zerstörerische Auswirkungen auf die Friedensförderung haben. Es werden weiterhin verschiedene Instrumentarien vorgestellt, die es der internationalen Gemeinschaft ermöglichen, organisiertem Verbrechen entgegenzutreten. Das Working Paper plädiert dafür, dass der Kampf gegen organisiertes Verbrechen ein integrales Element von Konfliktprävention und -bearbeitung, und damit Hauptanliegen internationaler Bemühungen um den Wiederaufbau von Nachkriegsgesellschaften sein sollte. Es werden einige konkrete Empfehlungen vorgestellt.


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