Motivating and Impeding Factors for Corporate Engagement in Peacebuilding

Joras, Ulrike

Weitere beteiligte Personen: Alluri, Rina

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/2446/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: Swisspeace
Schriftenreihe: Working papers // Swiss Peace
Bandnummer: 2009, 1
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 06.01.2011
Originalveröffentlichung: http://www.swisspeace.ch/typo3/fileadmin/user_upload/pdf/Working_Paper/WP1_2009.pdf (2009)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.76 (Friedensforschung, Konfliktforschung), 89.72 (Internationale Organisationen), 83.48 (Internationale Wirtschaftsorganisationen)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

Since the end of the Cold War, the debate on the role of the private sector in peacebuilding has attracted increasingly more interest from research as well as policy-making. One of the oft-made claims is that the economic self-interest of corporate actors in a peaceful business environment should spur them into supporting peacebuilding processes. However, this seemingly compelling argument is confronted with a relatively small number of practical examples where business actors in fact assumed an active role in peace. The goal of the working paper is to contribute to a better understanding of the motivating and deterring factors for corporate engagement in peace. Focusing the empirical research on the conflictvulnerable tourism sector in Croatia, Rwanda, and Sri Lanka, the working paper argues that economic incentives are an important though not a sufficient motivation for most forms of corporate engagement in peace. Other factors such as the terms (or costs) of peace and the relationships to or dependence from the government can also strongly influence corporate willingness to actively contribute to peacebuilding.

Kurzfassung auf Deutsch:

Seit dem Ende des Kalten Krieges ist das Interesse an der Rolle privater Wirtschaftsakteure in Friedensbemühungen sowohl in der Forschung als auch bei politischen Entscheidungsträgern gewachsen. Eines der Argumente, das im Zuge der Debatte häufiger verwendet wird, ist der Hinweis auf das wirtschaftliche Eigeninteresse des Wirtschaftssektors an Friede, das privatwirtschaftliche Akteure zu einem aktiven Beitrag zu Friedensförderung motivieren sollte. Diesem Argument steht jedoch eine vergleichsweise geringe Anzahl von praktischen Beispielen privatwirtschaftlichen Engagements in Friedensförderung gegenüber. Ziel des vorliegenden Working-Papers war es, einen Beitrag zu leisten zu einem besseren Verständnis der motivierenden als auch hemmenden Faktoren für einen aktiven privatwirtschaftlichen Beitrag in der Friedensförderung. Aufbauend auf einer empirischen Untersuchung des Tourismussektors in den drei Ländern Kroatien, Ruanda und Sri Lanka wird argumentiert, dass wirtschaftliche Faktoren ein wichtiger aber kein hinreichender Anreiz für die meisten Formen eines privatwirtschaftlichen Engagements in der Friedensförderung sind. Andere Faktoren, wie beispielsweise die „privatwirtschaftlichen Kosten des Friedens“ und das Verhältnis zu bzw. die Abhängigkeit von staatlichen Akteuren können die Bereitschaft zu privatwirtschaftlichen Engagement in der Friedensförderung beeinflussen.


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