Der Islam als Friedenslehre : Dokumentation der Verleihung des Hessischen Friedenspreises an Dekha Ibrahim Abdi

; HSFK - Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/2734/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: HSFK-Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Schriftenreihe: HSFK-Standpunkte : Beiträge zum demokratischen Frieden
Bandnummer: 2009, 5
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2009
Publikationsdatum: 02.02.2011
Originalveröffentlichung: http://www.hsfk.de/fileadmin/downloads/Standpunkte_5_2009_web.pdf (2009)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.99 (Politologie: Sonstiges), 89.76 (Friedensforschung, Konfliktforschung)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Mit Dekha Ibrahim Abdi wird seit Bestehen des Hessischen Friedenspreises der Albert-Osswald-Stiftung zum zweiten Mal eine Frau geehrt und zum ersten Mal eine Afrikanerin islamischen Glaubens. In Zeiten zunehmender interreligiöser Konflikte und Angst vor der Radikalisierung des Islams beweist die Preisträgerin, dass es mit unermüdlichem Einsatz und einer Friedensvision möglich ist, Christen und Muslime in einen friedlichen Dialog einzubinden. Ihr Wirken begann sie in ihrer Heimat, in dem von gewaltsamen Konflikten erschütterten Distrikt Wajir im Nordosten Kenias, in dem die Zivilbevölkerung seit Jahrzehnten unter den Fehden der Clans verschiedener Ethnien leidet. 1992 gelang es der Geehrten, zwischen verfeindeten Gruppen zu vermitteln, indem sie christliche und muslimische Frauen und Männer zu einem lokalen Friedensabkommen zusammenbringen konnte. Bis heute wurde ihr „Wajir-Friedensmodell“ erfolgreich auf vier Kontinenten angewandt. Zudem bildet sie Friedensarbeiter aus und berät die kenianische Regierung. Für ihre langjährige Friedensarbeit wurde Dekha Ibrahim Abdi mit dem Hessischen Friedenspreis 2009 der Albert-Osswald-Stiftung ausgezeichnet. Wir dokumentieren den Festakt im Musiksaal des Hessischen Landtags mit der Laudatio von Monika Lüke, Generalsekretärin von Amnesty International Deutschland, den Grußworten des Hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch und des Landtagspräsidenten Norbert Kartmann sowie der Dankesrede der Geehrten.


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