Strukturmerkmale des chinesischen Kapitalismus

ten Brink, Tobias

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/2746/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: MPIfG - Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
Schriftenreihe: MPIFG discussion paper
Bandnummer: 2010, 1
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 03.02.2011
Originalveröffentlichung: http://www.mpifg.de/pu/mpifg_dp/dp10-1.pdf (2010)
SWD-Schlagwörter: Kapitalismus , Marktwirtschaft , Staatliche Einflussnahme , Interventionismus , Wettbewerbspolitik , Koporatismus , Entwicklung , Globalisierung
Freie Schlagwörter (Deutsch): China , Wirtschaft , Staatskapitalismus
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.30 (Politische Systeme: Allgemeines), 89.15 (Kommunismus), 89.36 (Autoritäre Systeme)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Für ein Verständnis der chinesischen Wirtschaft ist es hilfreich, das theoretische Instrumentarium der Kapitalismusforschung nutzbar zu machen. Es ermöglicht eine fundierte Charakterisierung des chinesischen Systems als einer eigentümlichen Spielart des Kapitalismus – eines marktliberalen, wettbewerbsgetriebenen Staatskapitalismus. Zu den Eigentümlichkeiten des chinesischen Kapitalismus gehören ein dynamischer Staatsdirigismus, eine besondere Form des Wettbewerbs und der privat-öffentlichen Unternehmensorganisation, eine spezifische Variante des Korporatismus in den Arbeitsbeziehungen sowie eine strikte Regulierung der Geld- und Finanzbeziehungen. Hinzu tritt eine spezifische Form der konfliktorisch-kooperativen Integration Chinas in weltwirtschaftliche und ostasiatische Beziehungen sowie in weitere transnationale Beziehungen eines „China Circle“. Die Kontinuität des chinesischen Entwicklungspfades wird gleichwohl durch die gegenwärtig krisenhaft verlaufenden Globalisierungsprozesse bedroht.

Kurzfassung auf Englisch:

Research on capitalism has yielded many tools that are useful for analyzing the Chinese economy. They enable us to develop a well-founded characterization of China as a specific variant of capitalism – a market-liberal, competition-driven state capitalism. It is possible to differentiate some of the peculiarities of the Chinese system – a dynamic form of political dirigisme, particular forms of competition and private-public company organization, a specific variant of corporatism in work relations, and strict regulation of money and financial relations. Another special feature is a conflictivecooperative approach toward integrating into the world economy, into East Asian relations, and into further transnational relations within a “China Circle.” Nevertheless, the continuity of the Chinese trajectory is currently threatened by the crisis-prone process of globalization.


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