Adjusting National Tax Policy to Economic Internationalization : Strategies and Outcomes

Ganghof, Steffen

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/2803/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: MPIfG - Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
Schriftenreihe: MPIFG discussion paper
Bandnummer: 1999, 6
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 1999
Publikationsdatum: 10.02.2011
Originalveröffentlichung: http://www.mpifg.de/pu/mpifg_dp/dp99-6.pdf (1999)
SWD-Schlagwörter: Deutschland , Steuerpolitik , Internationalisierung , Online-Publikation
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.70 (Internationale Beziehungen: Allgemeines), 89.71 (Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines), 83.52 (Finanzwissenschaft)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

Competitive pressures in corporate and personal income taxation have increased the marginal economic and political costs of taxation during the last 25 years. This contributed to the fact that since the mid-1980s, capital income and total tax revenues as well as public expenditures (all as percentage of GDP) of the 18 most advanced OECD countries have, on average, no longer shown a medium-term upward trend. However, contrary to widespread beliefs, the OECD-18 averages for these three variables do not show a downward trend, either. How can this medium-term stability of capital income tax revenues, total tax revenues and public expenditures be explained? On the basis of an investigation of the nature of adjustment pressures and strategies, the paper highlights two explanations. First, competitive pressures on the tax mix, the revenue mix, and the budget size have partly been offset by countervailing – domestic and international – pressures. Second, given strong budgetary constraints on general cuts in effective income tax rates, most governments have pursued three revenuepreserving adjustment strategies that take the precise nature of competitive pressures into account. Governments have pursued a policy of tax-cut-cum-base-broadening, differentiated their income tax treatment according to differences in competitive pressures, and combatted international tax avoidance and evasion with legal and administrative measures. These strategies have been successful in limiting revenue losses. However, increased (explicit) differentiation of income tax treatment does conflict with established principles of neutral and just taxation. Thus, competitive pressures have resulted, in part, in a changed and more controversial structure of taxation rather than large-scale revenue losses.

Kurzfassung auf Deutsch:

Durch den internationalen Steuerwettbewerb sind die marginalen ökonomischen und politischen Kosten der Einkommensbesteuerung in den letzten 25 Jahren gestiegen. Dies hat dazu beigetragen, daß die Einnahmen aus Kapitaleinkommen, die Gesamteinnahmen aus Steuern und Abgaben sowie die öffentlichen Ausgaben seit Mitte der achtziger Jahre im Durchschnitt der 18 fortgeschrittensten OECD-Staaten keine eindeutig steigende Tendenz mehr aufweisen. Der OECD-18 Durchschnitt für diese drei Variablen weist allerdings auch keine fallende Tendenz auf. Wie ist diese mittelfristige Stabilität von Steuereinnahmen und Staatsausgaben zu erklären? Auf der Grundlage einer Untersuchung unterschiedlicher Mechanismen des Steuerwettbewerbs und unterschiedlicher Anpassungsstrategien werden insbesondere zwei Erklärungen angeführt. Erstens gab es sowohl innerstaatliche als auch internationale Einflußfaktoren, die einen dem Steuerwettbewerb entgegengesetzten Druck auf die Steuer- und Einnahmenstruktur sowie auf das Niveau der öffentlichen Ausgaben ausgeübt haben. Zweitens haben die meisten Regierungen angesichts angespannter öffentlicher Haushaltslagen Anpassungsstrategien gewählt, welche die nationale „Wettbewerbsposition“ verbessern können, ohne zu großen Einnahmeausfällen zu führen. Sie haben die Steuersätze gesenkt und gleichzeitig die steuerliche Bemessungsgrundlage erweitert; sie haben die tarifliche Besteuerung unterschiedlicher Einkommensarten der Unterschiede im Wettbewerbsdruck entsprechend differenziert; und sie haben internationale Steuervermeidung und -hinterziehung durch rechtliche und administrative Maßnahmen bekämpft. Durch diese Anpassungsstrategien konnten die Einnahmeverluste zwar begrenzt werden, jedoch widerspricht vor allem die zunehmende steuerliche Differenzierung zwischen unterschiedlichen Einkommensarten etablierten Prinzipien neutraler und gerechter Besteuerung. Die bisherigen Auswirkungen des Steuerwettbewerbs zeigen sich mithin zum Teil eher in umstrittenen Veränderungen der Struktur der Einkommensbesteuerung als in umfangreichen Einnahmeverlusten.


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