A Comparative Study of Business Lobbying in the European Parliament, the European Commission and the Council of Ministers

Bouwen, Pieter

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/2826/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: MPIfG - Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung
Schriftenreihe: MPIFG discussion paper
Bandnummer: 2002, 7
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2002
Publikationsdatum: 14.02.2011
Originalveröffentlichung: http://www.mpifg.de/pu/mpifg_dp/dp02-7.pdf (2002)
SWD-Schlagwörter: Interessenpolitik , EU-Politik , Theorie , EU-Staaten , Politische Entscheidung , Soziale Beziehungen , Europäische Union , Politische Institution
Freie Schlagwörter (Deutsch): Informationsversorgung , Interessenvertretung , Zugang , Online-Publikation
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.73 (Europapolitik, Europäische Union), 89.03 ()
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

The aim of this paper is to empirically test a theory of access that investigates the logic behind the apparent ad hoc lobbying behavior of business interests in the EU multi-level system. First, I propose the theoretical framework that attempts to explain the access of different organizational forms of business interest representation (companies, associations and consultants) to the European Commission, the European Parliament and the Council of Ministers. The degree of access to these institutions is explained in terms of a theory of supply and demand of access goods. Access goods concern information that is crucial in the EU policymaking process. In return for access to an EU institution, business interests have to provide the access good(s) demanded by that institution. I then derive a number of specific hypotheses about the access of the aforementioned organizational forms. These hypotheses are analyzed in an extensive empirical study of the EU financial services sector. On the basis of 126 exploratory and semi-structured interviews the hypotheses are checked across the three EU institutions.

Kurzfassung auf Deutsch:

Ziel dieses Papers ist die empirische Prüfung einer Theorie des Zugangs, in der untersucht wird, welche Logik hinter dem anscheinenden Ad-hoc-Lobbying-Verhalten bei Vertretern von Wirtschaftsinteressen im Mehrebenensystem der EU steckt. Auf der Basis des zugrunde gelegten theoretischen Rahmens wird erläutert, wie verschiedene Organisationsformen der Vertretung von Wirtschaftsinteressen (Unternehmen, Verbände, Beratungsfirmen) Zugang zur Europäischen Kommission, zum Europäischen Parlament und zum Ministerrat finden. Anhand einer Theorie von Angebot und Nachfrage von Zugangsgütern (“access goods”) wird herausgearbeitet, inwieweit diese Interessensvertreter Zugang zu den genannten Institutionen erhalten. Zugangsgüter betreffen Informationen, die für den Entscheidungsprozess der EU wesentlich sind. Um Zugang zu einer EU-Institution zu erhalten, müssen die Interessensvertreter die von der jeweiligen Institution nachgefragten Zugangsgüter liefern. Den Abschluß des Discussion Papers bildet eine Reihe von Hypothesen darüber, wie der Zugang der genannten Organisationsformen erfolgt. Die Hypothesen werden im Rahmen einer umfassenden empirischen Untersuchung des EU-Finanzdienstleistungssektors analysiert und auf der Grundlage von 126 explorativen und halbstrukturierten Interviews für die drei EU-Institutionen überprüft.


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