Assets, Shocks, and Poverty Traps in Rural Mozambique

Giesbert, Lena ; Schindler, Kati

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/2966/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: GIGA - German Institute of Global and Area Studies
Schriftenreihe: GIGA Working Papers
Bandnummer: 150
Sprache: Englisch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 02.03.2011
Originalveröffentlichung: http://www.giga-hamburg.de/dl/download.php?d=/content/publikationen/pdf/wp150_giesbert-schindler.pdf (2010)
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.93 (Nord-Süd-Verhältnis), 89.49 (Innere Beziehungen des Staates: Sonstiges)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Englisch:

Using a micro-level approach to poverty traps, this paper explores welfare dynamics among households in post-war rural Mozambique. Conceptually, the paper builds on an asset-based approach to poverty and tests empirically, with household panel data, for the existence of a poverty trap. Findings indicate that there is little differentiation in productive asset endow-ments over time and that rural households gravitate towards a single equilibrium, which is at a surprisingly low level. The analysis shows that shocks and household coping behavior help to explain the observed poverty dynamics. The single low-level equilibrium points to an overall development trap in the rural farm-based economy. This is attributed to the long-term impact of the civil war, which has consolidated unfavorable economic conditions in ru-ral areas and limited new economic opportunities outside of the agricultural sector.

Kurzfassung auf Deutsch:

In wachstumstheoretischen Debatten bezüglich divergierender Wachstumspfade von Län-dern und Regionen wird die Möglichkeit multipler Gleichgewichte und damit einhergehen-der Armutsfallen in jüngerer Zeit auch auf der Mikroebene diskutiert. Gleichzeitig gibt es bisher noch wenig empirische Evidenz zu diesem Phänomen. Mithilfe von Panel-Daten wer-den in der vorliegenden Studie Wohlstandsdynamiken ländlicher Haushalte im Kontext des Wiederaufbaus nach dem Kriege in Mosambik untersucht. Im Rahmen eines auf Assets ge-stützten Ansatzes der Armutsanalyse, der die Ausstattung von Haushalten mit Vermögens-beständen zur Grundlage nimmt, wird empirisch überprüft, ob eine Armutsfalle vorliegt. Die Ergebnisse zeigen, dass ländliche Haushalte sich mittelfristig auf ein überraschend nie-driges, aber singuläres Gleichgewicht zubewegen. Darüber hinaus zeigt die Studie, dass auf Assets gestützte Wohlfahrtsdynamiken entscheidend von landwirtschaftlichen Schocks und von Anpassungsstrategien der Haushalte beeinflusst werden. Anders als in anderen Studien zu Armutsfallen im subsaharischen Afrika scheint das singuläre Gleichgewicht auf eine Ar-mutsfalle der gesamten ländlichen Ökonomie hinzudeuten, was auf die Folgen des Krieges zurückzuführen ist.


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