Côte d’Ivoire in der Sackgasse : Oder: Wie man einen abgewählten Präsidenten zum Machtverzicht bewegen kann

Krempel, Jörg

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/3211/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: HSFK-Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
Schriftenreihe: HSFK-Standpunkte : Beiträge zum demokratischen Frieden
Bandnummer: 2010, 11
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 24.07.2011
Originalveröffentlichung: http://www.hsfk.de/fileadmin/downloads/standpunkt1110.pdf (2010)
SWD-Schlagwörter: Elfenbeinküste , Wahl
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 15.92 (Afrika südlich der Sahara), 89.92 (Ost-West-Verhältnis)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Dank der Kakao- und Erdölexporte konnte die Côte d’Ivoire in den letzten Jahren einen gewissen wirtschaftlichen Wohlstand erreichen: Mit rund 40 % der weltweiten Produktion ist sie der größte Kakaoproduzent der Welt. Im Jahr 2010 hatte die Côte d’Ivoire rund 21 Mio. Einwohner und ein Bruttosozialprodukt von 37,8 Mio. US Dollar, also etwa 1 800 US Dollar pro Einwohner. Damit steht die Côte d‘Ivoire im Entwicklungsindex der UN auf Platz 149 von 182. Doch dieser bescheidene Wohlstand steht jetzt auf dem Spiel. Die ersten Wahlen Ende des Jahres 2010 sollten nach zehn schwierigen Jahren mit einem Bürgerkrieg und der Teilung des Landes einen Neuanfang markieren. Doch stattdessen manövrierten die Wahlen das Land in eine Sackgasse. Der amtierende Präsident unterlag einem Bündnis zweier Oppositionsparteien und weigert sich abzutreten. Nun steuert das Land auf einen neuen Bürgerkrieg zu, Konflikte zwischen den ethnischen Gruppen drohen sich zu verschärfen. Die Gewalt eskaliert, über 70 000 Menschen sind seit den Wahlen nach Liberia geflohen und ca. 350 000 interne Flüchtlinge haben aufgrund der andauernden Gewalt ihre Wohnorte verlassen. Jörg Krempel entwirft mögliche Auswege aus der aktuellen Krise und diskutiert die Mittel, die eine Lösung herbeiführen könnten. In einem Jahr, in dem viele Wahlen in afrikanischen Staaten anstehen, wird viel davon abhängen, ob der rechtmäßig gewählte Präsident der Côte d’Ivoire sein Amt antreten kann und ein Machtwechsel mit friedlichen Mitteln möglich ist. Karin Hammer


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