Politisches Vertrauen in neuen Demokratien Europas : Ein tausch- oder gemeinschaftsbasiertes Phänomen?

Braun, Daniela

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2011/3428/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: MZES - Mannheimer Zentrum für europäische Sozialforschung
Schriftenreihe: Arbeitspapiere // Mannheimer Zentrum für Europäische Sozialforschung [Teilweise Bände von: IINS research paper]
Bandnummer: 2010, 131
ISBN: 1437-8574
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2010
Publikationsdatum: 18.10.2011
Originalveröffentlichung: http://www.mzes.uni-mannheim.de/publications/wp/wp-131.pdf (2010)
SWD-Schlagwörter: Demokratie , Europa
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.73 (Europapolitik, Europäische Union), 89.35 (Demokratie)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Jede Demokratie lebt vom Vertrauen der Bürger in die Institutionen des Staates. Insbesondere in neuen Demokratien ist politisches Vertrauen notwendig, und dennoch nur geringfügig ausgeprägt, da es in den autokratischen Vorläuferregimen weder erforderlich, noch gegeben war und nach dem erfolgtem Systemumbruch mühevoll aufgebaut werden muss(te). Vor dem Hintergrund der aktuellen Zusammensetzung der Europäischen Union (EU) – die Mehrheit der EU-Mitgliedsstaaten verfügt über ein autokratisches Erbe – sollen im Rahmen dieses Arbeitspapiers die neuen Demokratien Süd-, Mittel- und Osteuropas hinsichtlich des politischen Vertrauens beleuchtet werden. In theoretischer Hinsicht leistet dieses Papier einen Beitrag zur kontroversen Debatte über die Erklärungsfaktoren politischen Vertrauens. Berücksichtigt wird dabei nicht nur die empirische, sondern auch die theoretische Relevanz einer Verknüpfung der konkurrierenden kulturalistischen und institutionalistischen Ansätze. Auf Basis neuer konzeptueller Überlegungen wird weiterhin die Entwicklung des politischen Vertrauens und seiner Bestimmungsfaktoren dargestellt. Die Untersuchung erfolgt mittels Individualdaten (World Values Survey) zu drei aufeinander folgenden Zeitpunkten, da anzunehmen ist, dass politisches Vertrauen insbesondere in neuen Demokratien einem stetem Wandel unterworfen ist.


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