Und nun Blick nach vorn! : Bilanz des Lissabon-Gipfels am 18./19. Oktober 2007

Seeger, Sarah ; Yüzen, Layla

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URL http://edoc.vifapol.de/opus/volltexte/2013/4716/
Dokumentart: Bericht / Forschungsbericht / Abhandlung
Institut: CAP - Centrum für angewandte Politikforschung
Schriftenreihe: CAP Aktuell
Bandnummer: 2007, 13
Sprache: Deutsch
Erstellungsjahr: 2007
Publikationsdatum: 20.11.2013
Originalveröffentlichung: http://www.cap.lmu.de/download/2007/CAP-Aktuell-2007-13.pdf (2007)
SWD-Schlagwörter: Europäische Union , Reform , Innenpolitik
DDC-Sachgruppe: Politik
BK - Basisklassifikation: 89.72 (Internationale Organisationen), 89.71 (Internationale Zusammenarbeit: Allgemeines), 89.70 (Internationale Beziehungen: Allgemeines)
Sondersammelgebiete: 3.6 Politik und Friedensforschung

Kurzfassung auf Deutsch:

Nach über sechs Jahren hat die Reformdebatte in der Europäischen Union auf dem informellen Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs am 18./19. Oktober 2007 in Lissabon eine entscheidende Hürde genommen: die Regierungen der EU-Mitgliedstaaten einigten sich unter portugiesischem Vorsitz auf ein neues Vertragswerk, mit dem die Europäische Union fit gemacht werden soll für die künftigen internen und externen Herausforderungen. Die Erleichterung darüber, dass die Kämpfe um Abstimmungsregeln, Abgeordnetensitze und Ausstiegsklauseln endlich beendet werden konnten, war allen Beteiligten, insbesondere dem amtierenden EU-Ratspräsidenten José Sócrates, sichtlich anzumerken. Bereits die Dramaturgie des Gipfels sollte ein Ende der Nabelschau und die Hinwendung zu drängenderen Aufgaben symbolisieren: innerhalb weniger Stunden hatte man am Abend des ersten Gipfeltages das leidige Thema Reformvertrag abgehakt – und dies trotz der erneuten Forderungspakete, die verschiedene Mitgliedstaaten in letzter Minute auf den Tisch gelegt hatten. Der gesamte zweite Sitzungstag wandte sich dann den aktuellen Herausforderungen europäischer Politik und den Folgen der Globalisierung zu, für die die EU mit Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags besser gerüstet wäre als mit der bestehenden Rechtsgrundlage des Vertrags von Nizza.


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